Kiel - Die Mission Klassenerhalt hat das sehr junge Frauen-Team der SG Region Oldenburg beim Wettbewerb der 2. Bundesliga Nord im Rahmen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen erfüllt. Die im Durchschnitt 14 1/2 Jahre alte Auswahl des Zusammenschlusses von Polizei SV und des Wardenburger SC sicherte sich nach dem Aufstieg vor einem Jahr in der Schwimmhalle der Kieler Christian-Albrechts-Universität mit 17 115 Punkten Platz 10 und verwies den Delmenhorster SV (17 009) und den SC Delphin Lübeck (15647) auf die beiden Abstiegsplätze.

Das jüngste Zweitliga-Team Oldenburgs sprang erfolgreich in die Bresche, nachdem viele Mitglieder des Aufstiegsteams von 2019 durch Krankheit, Verletzung oder das Beenden der aktiven Schwimmlaufbahn diesmal nicht zur Verfügung gestanden hatten.

Beste SG-Schwimmerin war Carlotta Ingenerf (Jahrgang 2006). Mit insgesamt 3041 Punkten knackte die WSC-Athletin von der Oldenburger Liebfrauenschule bei fünf möglichen Starts die 3000er-Marke. Ihre besten Zeiten erzielte „Lotti“ über 200 Meter Brust (2:36,27 Minuten, 638 Punkte) und 400 Meter Lagen (5:03,47, 621).

Vereinskollegin Merle Dessau (2004) kam auf 2847 Zähler und gefiel vor allem über 400 Meter Freistil (4:32,85, 630). Constanze Huchtkemper (2004, PSV) holte bei vier Starts 2262 Punkte und übertraf über 1500 Meter Freistil die 600er-Grenze (18:09,53, 601). Jule Brand (2006, WSC) gelang das Kunststück, über ihre Strecken von 50, 100 und 800 Meter Freistil jeweils 510 Zähler zu erzielen.

Zudem gehörten Rieke Aden (2006, PSV), die über 50, 100 und 200 Meter Brust jeweils mehr als 500 Punkte holte, die Zwillinge Imke und Nantke Aden (beide 2008, PSV), Luca Dessau (2007, WSC) und Johanna Ingenerf (2000, WSC) zum SG-Team.