KIRCHHATTEN - Hanna Richter vom RV Höven hatte nach dem Finale im Cup-Reiten des Kreisreiterverbandes Oldenburg am Sonnabend in Kirchhatten viel Grund zur Freude. Von acht möglichen Meistertiteln heimste sie fünf ein. Mit ihren Pferden Tornado und Nofretete war die 14-Jährige in der E-Dressur (320 von 400 Punkten), im E-Stilspringen (320), in den Kombinierten Prüfungen Klasse E (320) und A (300) sowie mit der Mannschaft Höven I (280) in der E-Teamdressur erfolgreich. Ein weiterer Titel blieb ebenfalls in der Familie. Im A-Stilspringen gewann ihr elfjähriger Bruder Linus Richter (260) die Meisterdecke.

Groß war auch die Freude bei Catharina Mentz vom RV Leichttrab Wildeshausen. Auf Renaissance sicherte sie sich mit 280 Punkten vor Hanna Richter (240) den Sieg in der A-Dressur. Im Springreiterwettbewerb ging der Meistertitel an Lena-Christina Neitzel (Höven) mit 320 Punkten vor ihren Vereinskolleginnen Eske Schierhold (240) und Malin Alberts (200).

Erfolgreichster Verein nach den letzten Prüfungen in Kirchhatten war der RV Höven. Auf den ersten drei Plätzen in den Gesamtwertungen fanden sich vor allem RVH-Reiter. Ausnahmen waren die für Leichttrab Wildeshausen startenden Catharina Mentz, die die A-Dressur gewann, und Tosca Petermann, die in der A-Dressur auf Rang drei und in A-Kombination auf Platz zwei kam. Michelle Schneider (RK Frei Tempo) wurde im E-Stilspringen Dritte. In der A-Kombination sicherte sich Melina Behrens (Dötlingen) den dritten Platz.

Für Hanna Richter war es der letzte Cup-Durchgang. Dreimal hat sie daran teilgenommen. In der neuen Saison will sie sich der Konkurrenz bei den hiesigen Turnieren stellen. Sie sitze am liebsten im Springsattel, aber ihre Ausbilderin Rebecca Vogt habe ihr auch die Teilnahme an Dressurprüfungen verordnet, erzählte Richter.

Der Kreisvorsitzende Hanno Naber berichtete, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Nachwuchsreiter an der Serie teilgenommen hatten. „Schwankende Teilnehmerzahlen gab es immer wieder. Wir wollen dort fortfahren, wo wir jetzt aufgehört haben. Es gibt zunächst keinen Anlass am Cup-Wettbewerb etwas zu verändern“, sagte er. Auch die Ausschreibung würde nicht aufgeweicht. „Wichtig ist es, die Handicaps immer wieder neu zu gestalten. Es soll ein Wettbewerb für den Nachwuchs sein. Unterm Strich hat sich die Teilnahme am Cup-Reiten für die Reiter immer gelohnt. Das konnte man in der Saison jedes Jahr wieder auf den Turnieren beobachten“, so Naber.