KIRCHKIMMEN - Aus den USA, Vietnam und aus ganz Deutschland waren sie angereist: Die Nachfahren der Familie Rodiek aus Kirchkimmen. Insgesamt trafen sich über 80 Familienmitglieder auf dem Hof Fortmann-Buhre am Steinkimmer Weg – dort, wo auch der Ursprunghof des Rodiek-Clans ist.
Zunächst ging es für die vielen Gäste allerdings ins Vielstedter Bauernhaus um aus ihrem Leben zu berichten. Da gab es einiges zu erzählen.
Der Name „Rodiek“stammt übrigens von der Bezeichnung: „die vom roten Teich“, was 1517 erstmals schriftlich vermerkt wurde. „2017 wollen wir das 500-jährige Namensjubiläum feiern“, erklärte Ahlke Fortmann-Buhre, die das Treffen organisiert hatte.
Die Mitglieder der Familie Rodiek sind weit in der Welt verstreut: Zum Beispiel in Amerika. Nancy und John Hansel aus Florida nahmen zum ersten Mal am Treffen in Norddeutschland teil. John hatte von der Ahnenforschung, die Manfred Diers – ebenfalls ein Nachkomme der Rodieks – intensiv betreibt, gehört. Sie interessierten sich dafür und sind daher nach Deutschland gereist.
Neben dem Kennenlernen der entfernten Verwandtschaften erkundeten die beiden auch Europa zum ersten Mal. Sie besuchten auch Rodiek-Verwandtschaft in Köln und Bremerhaven. Dort wollen sie noch bis Montag dort bleiben, bevor sie einen Abstecher nach München machen. Aber auch aus anderen US-Bundesstaaten wie Louisiana oder Texas kamen Familienmitglieder zu dem großen Treffen.
Sogar Asien war beim Treffen vertreten, genauer gesagt Saigon (Vietnam). Der 69-jährigeHans-Georg Meiners arbeitet in der Metropole bei einer Umwelt- und Gesundheitsorganisation. Hin und wieder zieht es ihn aber noch ins Oldenburger Land zurück. Er selbst findet die Ahnenforschung höchst interessant und wunderte sich, dass man die Wurzeln einer Bauernfamilie so weit zurückverfolgen könne.
Am Ende des Tages war es für die Familienmitglieder eine Selbstverständlichkeit noch einmal auf den Ursprungshof ihrer Familie zurückzukehren.
