Wildeshausen - In der Weser-Ems-Liga der Handballerinnen siegten Hude/Falkenburg II und Sandkrug.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - HSG Hude/Falkenburg II 16:38 (5:15). Nach der herben Heimpleite gegen den Tabellenführer der Weser-Ems-Liga schweben die Handballerinnen aus Harpstedt/Wildeshausen als Drittletzte der Tabelle in akuter Abstiegsgefahr. Es war bereits die sechste Niederlage in Folge.

Dabei hielt das Team von Trainer Udo Steinberg bis zur 20. Minute gut mit, ließ aber zu viele Chancen liegen und fing sich dann einige Kontertore ein. Harpstedt/Wildeshausen stellte das Handballspielen praktisch ein – die Deckung präsentierte sich löchrig, und das Team von Trainerin Inge Breithaupt nahm die Einladung zu einfachen Toren dankend an. Zur Pause lagen die Gäste bereits mit zehn Toren vorne.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Gastgeberinnen bereits im Spielaufbau die Bälle, und die Gäste kamen immer wieder über Konter zu schnellen Treffern. Während bei Harpstedt/Wildeshausen die Konzentration nachließ, drehten die Gäste weiter auf und kamen über 26:12 mit einem tollen Schlussspurt zum Kantersieg.

HSG Varel-Friesland - TSG Hatten-Sandkrug 31:34 (15:16). Nach einer spannenden Begegnung auf Augenhöhe kam die TSG nach einem kämpferischen Schlussspurt zu einem wichtigen Erfolg beim Tabellenvierten. In den ersten 30 Minuten war es ein intensiv geführtes Spiel mit wechselnden Führungen – keine Mannschaft konnte sich um mehr als zwei Tore absetzen. Bis zur Pause konnte das Team von Andreas Dunkel aber doch einen knappen Vorsprung halten.

Nach dem Seitenwechsel haderte Dunkel mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen und musste wegen der vielen Zeitstrafen und der Disqualifikation von Rebecca Dannemann die Deckung völlig umkrempeln. Die Friesländerinnen gingen in der Zeit mit 27:25 in Führung. Doch dann kam die TSG immer besser ins Spiel, und nach vier Toren in Folge drehten die Sandkrugerinnen die Partie zum 29:27 (50.). Was die HSG in der Schlussphase auch versuchte, die Dunkel-Sieben hatte immer die richtige Antwort darauf und verteidigte geschickt den Vorsprung.