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NWZonline.de Sport

Lauf Geht’s: Wenn zwei Sportmuffel durchstarten

07.09.2020

Klein Scharrel /Metjendorf Werner Palm ist ein Mann der ersten Stunde der NWZ-Aktion „Lauf geht’s“. Zum Auftakt im Jahr 2017 meisterte der heute 66-Jährige den Halbmarathon. 2018 bremste ihn ein Meniskusriss aus. Und im vergangenen Jahr musste er aus beruflichen Gründen mittendrin abbrechen. „Damit war es eigentlich für mich erledigt“, erzählt Palm. Doch er hatte die Rechnung ohne seine Tochter Nicole Palm gemacht. Denn die 47-Jährige hatte sich für 2020 vorgenommen, dabei zu sein.

Die Gemeinsamkeit

Was Vater und Tochter verbindet: Beide bezeichnen sich als „Sportmuffel“. Werner hat bis zu seinem 15. Geburtstag Fußball gespielt. Danach standen Beruf und Familie im Vordergrund. „Ich bin früh in die Lehre gegangen. Und schon mit 18 bin ich das erste Mal Vater geworden“, sagt er. Das Ergebnis der jungen Liebe sitzt neben ihm und lacht amüsiert. „Ich habe es wohl in die Wiege gelegt bekommen, keinen Sport treiben zu müssen“, meint Nicole. Sie habe außer gelegentlichem Zirkeltraining kaum „ernsthaft etwas gemacht“.

Die Faszination

Im Frühjahr kam die Erkenntnis, „dass das dauerhaft wohl doch nicht gesund sein kann“, erzählt Nicole. Und aus den Erzählungen ihres Vaters wusste sie von „Lauf geht’s“. „Ich war vom ersten Jahr an begeistert vom Konzept der Aktion. Das gemeinsame Laufen motiviert ungemein“, wusste der 66-Jährige damals zu berichten. Nicole sprang auf den Zug auf – und ist mittlerweile auch „völlig fasziniert“. Man werde sehr behutsam an die Aufgabe herangeführt, findet die Mutter einer 17-jährigen Tochter.

Die Ernährung

Auch von den vielen Tipps, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig per E-Mail zugeschickt bekommen, sind Vater und Tochter gleichermaßen angetan. „Ich schwöre seit Jahren auf den Gewürzquark. Obwohl ich wegen des Ingwers zunächst große Zweifel hatte“, sagt Werner. Zehn Kilogramm habe er bei der Premiere 2017 abgenommen. In diesem Jahr seien es auch schon sieben. Nicole ist von Natur aus schlank, hat aber am Möhrennussbrot großen Gefallen gefunden.

Der Meilenstein

Dass die beiden auf einem guten Weg sind, haben sie jüngst bei der „Meilensteinkontrolle“ bewiesen. Hier waren zehn Kilometer am Stück gefordert. Trotz Corona, das Virus hatte für einen späteren Start der Lauftreffs gesorgt, hielten beide durch. „Wir haben die Videos der NWZ mit den Ratschlägen fürs Training aufmerksam geschaut“, sagt Werner. Sonntags läuft das Familien-Team beim Treff in Dreibergen mit.

Die Ziele

„Ich habe ein gutes Gefühl für den Halbmarathon“, meint Nicole. Ihr Vater hat sich kürzlich bei einem Sturz die Hand verstaucht. „Der Arzt hat mir aber grünes Licht gegeben, dass ich damit laufen darf“, so Werner, „aber ich muss mir eigentlich nichts mehr beweisen.“ Doch für seine Tochter wird der 66-Jährige da sein. Das spürt man.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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