NWZ
berichtete), lang.Die größte Veränderung – erstmals wurde mit einer Rundum-Bande gespielt – wurde sehr positiv aufgenommen. „Das Spiel wird schneller und bietet den Zuschauern einen echten Mehrwert. Das befürchtete Gebolze blieb auch aus“, sieht Hans-Jürgen Immerthal, Trainer des TuS Obenstrohe, der das Finale gegen Hooksiel mit 3:4 nach Verlängerung verloren hatte, die Neuerung positiv.
„Man wird stärker gefordert. Doch selbst bei hart geführten Begegnungen habe ich keine bösen Fouls an der Bande gesehen“, sagt Michael Grond vom TuS Varel. Er hofft, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Bande geben wird. „Da gibt es keinen Grund, es nicht wieder zu machen“, sieht Olaf Oetken vom FC Zetel die Zukunft ganz klar mit Bande.
„Es war ein Versuch, und er ist geglückt. Das verdanken wir René Hoffmeister und Stephan Müller vom FC, aber besonders Uwe Resse und Rudolf Drechsler vom NFV-Kreis Wilhelmshaven, die uns die Bande zur Verfügung gestellt haben,“ freute sich Oetken über die große Unterstützung. „Das Spiel ist viel intensiver. Das ist einerseits gut, andererseits macht es das für die Schiedsrichter auch nicht einfacher“, sagte der für die Sportlerwahl 2010 von Kreissportbund undNWZ
nominierte Manuel Kramer. Er leitete unter anderem das Finale um den Kreismeistertitel.Außer den Banden gab es auch noch weitere Neuerungen. So wurde beim FC Zetel länger diskutiert, ob man der neuen Frauenauswahl das Einlagespiel am Sonntag überlassen sollte. Letztlich kam die Entscheidung dafür an. Gespannt verfolgten die Zuschauer auf der gut gefüllten Tribüne das Spiel. „Gut, dass der FC diesen Schritt gegangen ist“, stützten etliche Beobachter die Entscheidung.
Gut angekommen ist auch die Jubiläumstombola. Rund 2000 Lose wurden gekauft. „Die fünf Hauptpreise sind am Sonntag in der Halle ausgelost worden“, freute sich Oetken über die Resonanz.
