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NWZonline.de Sport

TITELKAMPF: Klitschko boxt sich für Walujew warm

12.03.2007

MANNHEIM Der Kampf dauerte 4:25 Minuten. Auch WBA-Champion Walujew will das Duell gegen IBF-Weltmeister Klitschko.

von Andreas Hardt MANNHEIM - Ray Austin? Schon vergessen. Ab sofort geht es um Nikolai Walujew. Nur 4:25 Minuten hielt sich Wladimir Klitschko mit dem 36-jährigen Austin auf. Eine Serie von vier linken Haken beendete in der zweiten Runde in Mannheim das als großes Spektakel inszenierte Match zwischen dem wohl besten Schwergewichts-Boxer der Welt und einem dank des Systems von vier Weltverbänden zum Pflichtherausforderer aufgestiegenen Durchschnitts-Schläger aus Cleveland. „Ich habe diesen Gegner nicht ausgewählt“, sagte Klitschko nach seinem Sieg durch Technischen K.o.: „Er war die Nummer eins der IBF.“

Mit 13,27 Millionen TV-Zuschauern in der Spitze und einem Marktanteil von 52 Prozent feierte RTL in Deutschland immerhin eine Superquote, die beste aller Zeiten bei einem Klitschko-Kampf. Doch ob die Zuschauer bei einer erneuten Kurzarbeit wieder einschalten? Jeder weiß also, was als nächstes passieren muss. „Ich hoffe, es geht mit einem Vereinigungskampf weiter“, sagte Klitschko: „Ich möchte jetzt gegen Nikolai Walujew boxen, das wäre attraktiv.“

Der russische Riese muss zunächst am 14. April in Stuttgart seinen WBA-Titel gegen den Usbeken Ruslan Tschagajew verteidigen, bei einem Erfolg aber möchte auch der 2,13-Meter-Mann das Duell mit Klitschko. „Es hängt natürlich vom Management ab, aber ich bin jederzeit bereit, gegen Wladimir anzutreten“, sagt der ungeschlagene 33-Jährige und lockt den Ukrainer: „Bruder, wir sehen uns im Ring.“

Davor stehen intensive Verhandlungen. Schon seit er den IBF-Titel vor einem Jahr in Mannheim gewonnen hat, arbeitet Klitschkos Lager an einer Titelvereinigung. „Es ist ein Powerspiel, andere Promoter haben auch Weltmeister und wollen sie nicht verlieren“, sagt Wladimir Klitschko, der sich mit seinem Bruder Vitali selbst promotet: „Ich hoffe, dass auch der Druck der Öffentlichkeit hilft.“

Vor allem Don King hat bislang alle Verhandlungen blockiert und auf Pflichtverteidigungen bestanden. Der Amerikaner hat neben Austin auch Samuel Peter unter Vertrag, der die Nummer eins bei der WBC und damit Herausforderer von Oleg Maskajew ist. Dem 75-Jährigen aber schwimmen immer mehr die Felle davon. Bei Walujew verdient er zwar weiterhin die Hälfte mit, hat aber nach dem Kampf gegen Tschagajew nichts mehr zu sagen. Und Wilfried Sauerland, der Manager von Walujew, ist grundsätzlich bereit, den Megafight mit Klitschko zu machen, wenn beide Boxer die gleiche Börse erhalten. „Ich denke, die TV-Partner würden sich einigen“, sagte der Berliner, der eigentlich mit der ARD kooperiert.

Der Megafight wäre aber nur bei RTL zu finanzieren. Fünf Millionen Euro soll Klitschko in Mannheim verdient haben, mit einem Kampf gegen Walujew wäre eine in Deutschland nie dagewesene Dimension erreicht. Dennoch ist der Kölner Sender bereit, die Sache zu stemmen.

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