Wesermarsch/Westerstede - Der 1. Klootschießercup steht am Sonnabend, 23. August, in Westerstede auf dem Programm. Beginn ist um 12.45 Uhr.

Ähnlich wie die Boßelcup-Veranstaltungen mit attraktiven Preisen soll dieser Wettbewerb dazu beitragen, den Friesensport zu fördern. Die Federführung bei der Klootschießercup-Premiere in Westerstede hat Hendrik Rüdebusch, selbst ein junger Aktiver, der schon einige Erfolge im Friesensport vorweisen kann. So gewann er vor kurzem überlegen den Landesmeistertitel mit der Klootkugel für seinen Heimatverein Vielstedt/Hude.

An Anlehnung an den Jever-Cup, der vor Jahren bei den Klootschießern anstand, sind die Regeln so gestaltet, dass auch Teilnehmer eine Chance haben, die nicht an die aktuellen Höchstweiten der führenden Athleten herankommen.

Die Starter in den Vierergruppen werden in einem Losverfahren einander zugeordnet. Die jeweils beiden Besten kommen eine Runde weiter. An den zweiten Durchgang, ebenfalls mit Losverfahren, schließen sich die Finals um die Plätze eins bis vier und fünf bis acht an.

Geworfen wird in den Hauptklassen der Männer und Frauen mit dem 475 Gramm beziehungsweise 375 Gramm schweren Kloot. Aus den Reihen des Friesischer Klootschießerverbandes und des Verbandes Schleswig-Holsteinischer Boßler haben sich namhafte Starter angemeldet.

Unter anderem sind auf Seiten des FKV der amtierende Europameister Thore Fröllje (KBV Grabstede), der Europameister von 2008, Frank Goldenstein (KBV Pfalzdorf), und der Jugendeuropameister Keno Vogts (KBV Hollwege) dabei.

Bei den Frauen treffen unter anderem die frisch gebackene deutsche Meisterin Ann-Christin Peters (KBV Ardorf) und die Europameisterin Anke Redelfs (KBV Utgast), aufeinander. Nach längerer Verletzungspause greift auch die Jugendeuropameisterin Lena Stulke (KBV Schweinebrück) wieder an.

Der Wettbewerb bietet den Nachwuchswerfern auch eine gute Gelegenheit, sich mit Blick auf die Europameisterschaft 2016 in Holland mit den Klootschießer-Assen in Szene zu setzen.