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NWZonline.de Sport

Doping: Köhler bittet Opfer um Entschuldigung

16.09.2010

BERLIN Der Dopingopfer-Hilfeverein (DOH) erwägt eine Anzeige wegen Verleumdung, DOSB-Präsident Thomas Bach fordert eine Entschuldigung bei den Verlierern, und Doping-Fahnder Werner Franke bezichtigt Thomas Köhler der Geschichtsfälschung: Der zweite Mann hinter DDR-Sportchef Manfred Ewald ist mit dem Buch „Zwei Seiten der Medaille“ über Dopingpraktiken in der DDR trotz der Entschuldigung bei Opfern auf breite Ablehnung gestoßen.

Nach erster Genugtuung über Köhlers Abbitte appellierte Bach, „dass er sich auch bei sauberen Athleten entschuldigt, die im Wettkampf gegen Gedopte unterlagen.“ Zudem rief er „weitere Verantwortliche“ auf, „reinen Tisch“ zu machen und zur Aufklärung beizutragen. Nach teils heftigen Reaktionen zahlreicher Ex-Athleten der DDR hat sich Köhler am Mittwoch bei Dopingopfern entschuldigt. Es tue ihm sehr leid, sagte er im „ARD-Morgenmagazin“.

Der DOH zieht sogar eine Klage in Betracht. „Ich behalte es mir vor, ihn wegen Verleumdung und Opferverhöhnung anzuzeigen“, sagte DOH-Sprecher Uwe Trömer.

Molekularbiologe Franke wertete die Enthüllungen als missglückten Versuch der Reinwaschung. „Das ist Geschichtsfälschung, zu behaupten, auch die Minderjährigen hätten gewusst, dass sie gedopt wurden“, erklärte der Dopingforscher.

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