Köln - Die Basketball-Bundesliga will ihre Saison trotz der Coronavirus-Pandemie fortsetzen. Anders als zuvor die Topligen im deutschen Handball, Eishockey und Volleyball entschieden sich die 17 Clubs und die BBL-Spitze mehrheitlich gegen ein sofortiges Ende der derzeit unterbrochenen Spielzeit. Stattdessen wollen zehn Vereine den Spielbetrieb wieder aufnehmen, sobald die Politik dies erlaubt. Laut Mitteilung der BBL sind folgende Teams dabei: EWE Baskets Oldenburg, Rasta Vechta, FC Bayern München, Riesen Ludwigsburg, Merlins Crailsheim, Alba Berlin, Brose Bamberg, BG Göttingen, RP Ulm und die Frankfurt Skyliners. Die Hauptrunde wird allerdings nicht mehr zu Ende gespielt. Die Teams steigen direkt in eine modifizierte Form der Playoffs ein, heißt es in der Mitteilung weiter. Absteigen soll in dieser Saison kein Team.
Der genaue Modus soll in den kommenden Tagen ausgearbeitet werden. Sieben Clubs entschieden sich gegen eine Fortsetzung der seit Mitte März unterbrochenen Saison - für sie ist die Spielzeit beendet. Die Vereine hatten mit der Ligaspitze in einer knapp fünfstündigen Schalte beraten. BBL-Geschäftsführer Stefan Holz hatte sich bereits zuvor für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen und auf einen großen Konsens gehofft.
Vor mehr als sieben Wochen waren die bislang letzten Bundesligaspiele absolviert worden. Vor der Unterbrechung lag der amtierende Meister FC Bayern mit nur zwei Liga-Niederlagen an der Tabellenspitze, die Clubs hatten bis zu diesem Zeitpunkt zwischen 19 und 21 von 32 regulären Saisonpartien bestritten.
Ende März hatte die Liga noch eine endgültige Entscheidung vertagt, nun gab es Klarheit. Auch die Fußball-Clubs der Bundesligen hoffen weiterhin noch auf eine Fortsetzung ihrer derzeit unterbrochenen Saison.
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