Neue Königshäuser haben der Schützenverein Delfshausen und der Boßelverein Delfshausen ermittelt. Schützenkönig ist Karl-Heinz Wemken, 1. Ritter ist Peter Schack, 2. Ritter Horst Töpken. Schützenkönigin ist Anna Block, 1. Hofdame ist Gisela Bunjes, 2. Hofdame Anke Wemken. Bei den Schülern errang Bjarne Janßen den Königstitel.
Bei den Boßelern holte Christian Pieper die Königswürde, 1. Ritter ist Dierk von Essen, 2. Ritter Gerold Düser. Boßelkönigin ist Bettina Heidemann, 1. Hofdame Wiebke Dirksen, 2. Hofdame Carolin Huy. Jugendkönig ist Kaja Bargmann, 1. Ritter Jule Dust, 2. Ritter Tomke Bargmann. Schülerkönig ist Isabell Steinker, 1. Ritter Nina Pinkowsky, 2. Ritter Nico Bolten. Minischülerkönig ist Lotta Müller, 1. Ritter Ayleen Stöcker.
Wann in Delfshausen gefeiert wird, steht ebenfalls schon fest. Das Volks- und Schützenfest steigt am 16. und 17. September.
Besuch in der Backstube: 37 Gäste konnte CDU-Vorsitzender Torsten Wilters jetzt zum Wirtschaftsstammtisch begrüßen. Dieses Mal ging es zur Bäckerei Müller & Egerer. Geschäftsführer Jan-Christoph Egerer stellte den Besuchern das Unternehmen vor, das 1948 gegründet worden war. Die Handwerksbäckerei wuchs ständig, so dass 1994 im Gewerbegebiet „An der Brücke“ ein neuer Firmensitz errichtet wurde. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 600 Mitarbeiter, 100 vor Ort in Leuchtenburg und weitere 500 in den Verkaufsfilialen. Das Unternehmen basiert auf drei Säulen: „W“ für Waren, „A“ für Atmosphäre und „T“ für Team. „Alle drei Säulen sind voneinander abhängig“, erklärte Egerer die Philosophie der Bäckerei.
Auf Einladung der FDP Rastede war der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Gero Hocker, jetzt zu Gast auf Gut Wahnbek. Der Ortsvorsitzende Ingo Harms freute sich, neben ihm noch Landwirte, Jäger, Angler, Imker und Vertreter des Reitsports begrüßen zu können. Harms stellte den Teilnehmern die Frage, ob und wie die im Saal vertretenen Interessen in Einklang zu bringen wären? Es brauche Verständnis und Rücksicht, so die Reaktion aus der Runde.
Hocker sah jedoch großes Konfliktpotenzial und beinahe wöchentlich käme ein Thema hinzu – wie aktuell der Wolf. Er stellte heraus, dass die Naturnutzer eine Prüfung ablegen müssen, ehe sie jagen, fischen oder züchten dürfen. Dieses Fachwissen fehle häufig den engagierten Naturschützern, „das erschwert die sachliche Auseinandersetzung“, beklagte Hocker.
Man müsste sich erst einmal darauf einigen, dass sowohl Naturnutzer als auch Naturschützer ein Interesse daran haben, die Umwelt nachhaltig erhalten zu wollen. Hocker betonte, dass sich in Niedersachsen die Probleme und Herausforderungen erheblich unterscheiden und passgenaue Lösungen vor Ort gefragt seien. Die rot-grüne Landesregierung nehme jedoch kaum Rücksicht auf regionale Besonderheiten. „Unpassende Vorschriften und vollkommen verfehlte Subventionen zeigen absurde Auswüchse“ so Hocker.
