KöTERENDE - Seit Kriegsende gibt es den traditionellen Feuerwehrball der Freiwilligen Feuerwehr Köterende. Mittlerweile ist er der einzige Feuerwehrball in der Gemeinde Berne.

Doch wer bei „Ball“ an lange Galaroben denkt, irrt. Auf der Diele des Hofes der Familie Grummer geht es eher leger zu. „Die Leute sollen sich hier schließlich wohlfühlen“, wie Ortsbrandmeister Matthias Arning erklärt. Eine große Tombola hatte der Festausschussvorsitzende Wilfried Reker mit seinem Team organisiert. „Fast alles nützliche Alltagsgegenstände, wie Zollstöcke, Schraubenzieher, Steckerleisten, die nicht daheim in den Ecken verstauben.“ Mit Feuerwehrspritzen und Schläuchen war der Saal festlich geschmückt, ein DJ sorgte für Stimmung.

Der Beginn der Veranstaltung verzögerte sich allerdings wegen des überraschend guten Wetters. Der Großteil der Feuerwehrmitglieder kommt aus der Landwirtschaft und da geht die Arbeit auf den Feldern selbstverständlich vor, wie der Vorsitzende erläuterte.

Gemeinsam mit der Nachbarfeuerwehr aus Neuenkoop sind sie Spezialisten für Moor-, Wald- und schwer zugängliche Gleisbrände.

Für den Ballabend hatte sich die Ortsfeuerwehr aber von der Bereitschaft abgemeldet. Nach einer kurzen Begrüßungsrede von Mathias Arning ging es dann los. Dieses Mal gab es einen ganz besonderen Höhepunkt des Abends: die Dorfgemeinschaft Harmenhausen hatte mit ihren Karnevalsgruppen einige Überraschungen einstudiert. Zuerst traten die jungen Männer mit ihrem „Robin Hood Tanz“ auf und ein paar Tänze später kamen die Damen mit mehreren Michael Jackson-Tänzen auf die Bühne und brachten den Saal zum brodeln. Lachend erzählte Inge Niekamp, dass die Gäste wegen der geringen Deckenhöhe der Tanzdiele leider auf die akrobatischen Höhepunkte verzichten müssten. Bis in die frühen Morgenstunden wurde in ausgelassener Stimmung weitergefeiert.