Wildeshausen - Bei einem Blick auf die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes konnte sich Gunther Wieking einen Kommentar nicht verkneifen. „Es haben wieder alle für uns gespielt“, sagte der Trainer der Verbandsliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen. Wieking steht mit seiner Mannschaft nach 13 von 16 Spielen weiter an der Tabellenspitze und unterstrich die Position mit einem 3:0-Pflichtsieg beim Schlusslicht BTS Neustadt II (25:19, 25:19, 25:16). Verfolger TV Bremen-Walle 1875 war zwar in eigener Halle gleich in zwei Spielen erfolgreich, ließ bei den 3:2-Siegen gegen Buxtehude und Cuxhaven aber jeweils einen Punkt liegen. Der Tabellendritte VG Delmenhorst/Stenum patzte beim TV Vahrendorf und verlor mit 1:3.
Jetzt haben es die VfL-Spielerinnen in eigener Hand, die Meisterschaft perfekt zu machen. „Damit hätte vor der Saison wirklich niemand gerechnet“, staunte Wieking. Allerdings könnte das Restprogramm der Wildeshauserinnen auch kaum schwerer sein, denn am Sonnabend, 14. März (15 Uhr), steht zunächst in eigener Halle das Verbandsliga-Gipfeltreffen mit den Duellen gegen die direkten Konkurrenten Bremen/Walle und Delmenhorst/Stenum an. Den Abschluss bildet das Auswärtsspiel beim Tabellenfünften Buxtehuder SV.
Eine solide Leistung zeigte der VfL bei BTS Neustadt II. „Es war nicht mehr, aber auch nicht weniger“, sagte Wieking. Dabei musste Wildeshausen mit einem kleinen Kader von sieben Spielerinnen auskommen, von denen die eine oder andere auch noch angeschlagen in die Partie ging. „Dennoch sind wir nie so richtig in Bedrängnis geraten, auch wenn Bremen zwischendurch mal eine gute Aufschlagserie hatte“, sagte der VfL-Coach.
