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NWZonline.de Sport

Baskets Oldenburg siegen in Sibirien

14.12.2017

Krasnojarsk Unweit der Strecke der transsibirischen Eisenbahn sind die EWE Baskets Oldenburg in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach einem knappen Monat ohne Sieg setzte sich der Basketball-Bundesligist am Mittwoch in der Champions League beim russischen Club Enisey Krasnojarsk hochverdient mit 79:53 (40:31) durch und beendete damit eine Serie von zuvor vier Niederlagen in Folge.

In Sibirien gaben die Oldenburger eine bemerkenswerte Antwort auf die Turbulenzen der vergangenen Tage, die am Dienstag mit der Trennung von Bryon Allen ihren Höhepunkt erreicht hatten. Im ersten Spiel ohne ihren bisherigen Topscorer, der sich mit Trainer Mladen Drijencic überworfen hatte, zeigten sich die Baskets auch unbeeindruckt vom Wahnsinns-Trip in das Luftlinie 5000 Kilometer entfernte Krasnojarsk.

Bester Werfer des deutschen Vizemeistes war Kapitän Rickey Paulding mit 19 Punkten. Durch den fünften Sieg im achten Vorrundenspiel kletterten die Oldenburger auf Platz zwei in der Gruppe A – die ersten vier Teams qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Aufgrund des Zeitunterschieds von sechs Stunden begann die Partie in Sibirien, als in Deutschland gerade viele Familien am Mittagstisch saßen. Fernab der Heimat war den zuletzt kriselnden Oldenburgern der Hunger auf den Sieg von der ersten Minute an anzumerken – der Bundesligist agierte sehr geschlossen und lieferte defensiv die beste Saisonleistung ab.

„Hinter uns liegen schwierige Wochen – heute haben wir die Wut und Energie aufs Parkett gebracht. Das war ein sehr gutes Spiel von uns“, meinte Baskets-Center Rasid Mahalbasic, der mit 16 Punkten und zwölf Rebounds glänzte. Trainer Drijencic zollte seinen Schützlingen Respekt: „Ich bin tief beeindruckt davon, wie meine Mannschaft hier aufgetreten ist. Vor allem in der Defensive hat sie einen großartigen Job gemacht.“

Bereits nach dem dritten Viertel (59:40) war die Partie zugunsten der Baskets entschieden. So konnte es sich Drijencic erlauben, einige Leistungsträger im Schlussabschnitt zu schonen – schließlich steht schon an diesem Sonntag (15 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen Meister Bamberg die nächste große Herausforderung an.