KREIS CLOPPENBURG - Nach der 1:4-Pleite beim SV Falke Steinfeld am vergangenen Wochenende müssen die Bezirksliga-Fußballer des VfL Löningen wieder vor heimischer Kulisse ran. An diesem Sonnabend, 16.30 Uhr, stellt sich der SV Altenoythe vor. Der SV Peheim hat ebenfalls ein Heimspiel vor der Brust. Die Loyko-Elf empfängt am Sonntag Schlusslicht BW Ramsloh. Die Partie wird um 15 Uhr angepfiffen.

VfL Löningen - SV Altenoythe. Sieben Jahre hat Altenoythes Trainer Torsten Bünger für Löningen gespielt. An diese Zeit erinnert er sich gerne zurück. Deshalb leidet er derzeit ein bisschen mit seinem Ex-Verein, der in der Bezirksliga um den Klassenerhalt kämpft, mit. „Ein Traditionsverein wie Löningen müsste eigentlich eine bessere Rolle in der Liga spielen. Aber nach den zahlreichen Abgängen der letzten Jahre muss sich der Club erstmal etablieren“, sagt er.

Trotz aller Verbundenheit kann Bünger keine Rücksicht auf die Löninger nehmen. Sein Team steckt schließlich in einem Formtief. Deshalb fordert Bünger von seinen Spielern, die Zweikämpfe anzunehmen. Schließlich sei der VfL laufstark.

Und die Löninger haben sich einiges vorgenommen. So peilt Löningens Coach Hartmut Schrand „ein frühes Tor“ an. Er freut sich auf das Spiel gegen Altenoythe. „Ich bin gespannt, wie sich unsere junge Mannschaft gegen ein Kaliber wie Altenoythe verkaufen wird“, sagt Schrand. Vor Altenoythes spielerischer Klasse hat er keine Angst. „Torsten hat zwar ein starkes Team. Dennoch werden wir offensiv spielen. Schließlich haben wir ein Heimspiel“ (Sonnabend, 16.30 Uhr).

SV Peheim - BW Ramsloh. Mit dem Auftritt seiner Elf gegen den SV Falke Steinfeld (1:4) war Peheims Spielertrainer Dirk Loyko nicht zufrieden. Die taktische Grundordnung sei vernachlässigt worden. „Wir haben die Positionen nicht richtig eingehalten. Wir müssen am Sonntag viel disziplinierter spielen“, fordert er.

Bemerkenswert: Mit dem Gegner hat sich Peheims Trainer gar nicht großartig beschäftigt. „Ramsloh interessiert mich nicht. Wir schauen nur auf uns“, sagt Loyko, dessen Team sich bisher fünf Punkte erkämpft hat. Am Sonntag sollen drei Zähler dazukommen. „Wir müssen gewinnen, um uns die Ramsloher vom Hals zu halten“, sagt Loyko.

Sein Ramsloher Trainerkollege Michael Kramer braucht ebenfalls ein Erfolgserlebnis. Die Ramsloher warten seit Saisonbeginn auf einen Punktgewinn. Ramslohs Interimscoach, der zugleich den Kasten der Saterländer hütet, steht auch in Peheim nur ein Rumpfkader zur Verfügung. „Ich muss wieder einmal improvisieren“, sagt Kramer. Er hat nur noch acht Spieler zur Verfügung.

Deshalb hat er gleich fünf A-Jugendspieler in seinen Kader berufen. Mit Verstärkungen aus der Reserve rechnet er nicht. „Die Jungs müssen am Sonntag in Sedelsberg spielen. Außerdem haben die auch Personalprobleme“, sagt Kramer (Sonntag, 15 Uhr).