KREIS CLOPPENBURG -
und dominik klausing
KREIS CLOPPENBURG - Das Pokalabenteuer des FSC Drantum ist am Wochenende vom Kreisligisten SV Peheim beendet worden. Die Elf von Coach Bernd Horstmann holte die Truppe aus der 3. Kreisklasse im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals mit einer 7:1-Klatsche auf den Boden der Tatsachen zurück.BW Ramsloh II – SV Bethen 0:7 (0:4). Das Ergebnis spricht Bände. Ramslohs Reserve hatte nicht den Hauch einer Chance. Schon zur Pause führten die Gäste aus dem Wallfahrtsort 4:0. Auch im zweiten Durchgang hatten sie keine Probleme, das Ergebnis zu verbessern.
Tore: 0:1 Quaing (23.), 0:2, 0:3 Elberfeld (27., 30.), 0:4 Kreienborg (45.), 0:5 Eigentor (51.), 0:6 Elberfeld (57.), 0:7 Sieverding (68.).
BV Essen – BW Galgenmoor 2:1 (1:1). Der BV Essen stellte in der ersten Halbzeit das klar bessere Team und ging bereits in der siebten Minute in Führung: Ingo Kettmann hatte eingelocht. Im Folgenden erspielten sich die Hausherren Chance um Chance. Allerdings fehlte ihnen vor dem Tor der Gäste der Killer-Instinkt. Das rächte sich kurz vor der Pause. Die einzige Galgenmoorer Chance im ersten Durchgang nutzte Thomas Albers zum Ausgleich (41.). Indes: Essen spielte auch im zweiten Durchgang unbeirrt nach vorne. An der desolaten Chancenverwertung änderte sich aber nichts. Einzig Julian Kochanowski behielt die Ruhe. Er schoss in der 67. Minute nach Pasquale Rakers toller Vorarbeit den 2:1-Siegtreffer für die Elf von Trainer Martin Sommer.
Tore: 1:0 Kettmann (7.), 1:1 Albers (41.), 2:1 Kochanowski (67.).
Schiedsrichter: Möller (Kneheim).
SV Gehlenberg – SV Höltinghausen 0:1 (0:1). Kreisklassist Gehlenberg machte im Duell gegen das Kreisliga-Spitzenteam Höltinghausen eine gute Figur. Zwar gingen die Gäste in der 33. Minute dank Dirk Lanfermann in Front. In der ersten Stunde der Partie war jedoch kein Klassenunterschied zu erkennen. Im Gegenteil: Gehlenberg hielt gut mit, so dass die Zuschauer eine tolle Partie sahen. Überdies hatten die Gastgeber in Person von Bernd Oldenburg einen waschechten Elfmeter-Töter zwischen den Pfosten stehen: Zunächst hielt er Dirk Lanfermanns Strafstoß (55.), dann parierte er einen Elfer von Philipp Wendeln (90.). Das waren aber nicht die einzigen Chancen der Gäste im zweiten Durchgang: Weil Gehlenberg risikoreicher spielen musste, boten sich ihnen etliche Kontermöglichkeiten. Es blieb aber bis zum Schluss beim 1:0 für Höltinghausen.
Tor: 0:1 Lanfermann (33.).
Schiedsrichter: Grave (Varrelbusch).
FSC Drantum – SV Peheim 1:7 (0:2). Gravierende Abstimmungsprobleme zwischen Torwart und Hintermannschaft bescherten den Hausherren immer wieder Probleme. Die um drei Klassen höher spielenden Peheimer hatten leichtes Spiel, zumal sie gar nicht viel tun mussten. Die Drantumer schlugen sich durch vier Eigentore durch Preißner (5., 19.), Westerkamp (47.) und Duczek (60.) quasi selbst. Auch wenn Peheim sich ohne fünf Stammspieler nicht von der besten Seite zeigte, war der klare 7:1-Erfolg zu keiner Zeit gefährdet. Einziger Wermutstropfen für die Gäste war die Rote Karte gegen Schrapper (75.).
Tore: 0:1, 0:2 Preißner (5., 19., Eigentore), 0:3 Westerkamp (47., Eigentor), 0:4 Timmen (49.), 0:5 Duczek (60., Eigentor), 1:5 Schroer (62.), 1:6 Behnken (67.), 1:7 Schrapper (75., Foulelfmeter).
SR: Grimm (Emstek).
SV Bösel – SV Strücklingen 0:1 (0:0). Der Kreisklassist zog sich gegen den eine Etage höher spielenden SV Strücklingen gut aus der Affäre. Die Elf von Trainer Christoph Vogelsang, der mit Betreuer Christoph Niemöller zur Winterpause ausscheidet, setzte auf Konter und wäre bereits nach acht Minuten beinahe belohnt worden: Dennis Höhne traf jedoch nur den Pfosten (8.). Die Gäste waren zwar spielerisch überlegen, spielten sich aber kaum nennenswerte Tormöglichkeiten heraus. Das Spiel entschied nach Böseler Auffassung aber Schiedsrichter Hohnhorst aus Sevelten, indem er einen laut Niemöller unberechtigten Elfmeter für die Strücklinger gab. Spielertrainer Markus Stern ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zur glücklichen SVS-Führung ein (76.). Zwei Minuten später stand der Unparteiische erneut im Blickpunkt, machte aber beim Platzverweis für Bösels Andreas Küther wegen wiederholten Foulspiels alles richtig.
Tor: 0:1 Stern (76.).
SR: Hohnhorst (Sevelten).
FC Sedelsberg – SV Altenoythe II 0:5 (0:3). Ganz so einseitig wie das Ergebnis es ausdrückt, entwickelte sich die Partie nicht. Bereits nach neun Minuten brachte Cobanoglu die Bezirksliga-Reserve in Front. In der recht ausgeglichenen Partie, die Chancen auf beiden Seiten bot, haderten die Hausherren mit ihrer katastrophalen Chancenverwertung. Besser machten es die Gäste: Thomas Basler (31.) und Aloys Westerhoff (32.) besorgten per Doppelschlag den vorentscheidenden 3:0-Halbzeitstand. Mit dem Vorsprung und der späteren Überzahlsituation – Fischer sah die Ampelkarte wegen wiederholten Foulspiels (75.) – im Rücken spielte es sich leicht. Die Hohefelder kombinierten und stellten durch Sascha Müller (65.) und Josef Banemann (72.) den 5:0-Endstand her. Bezeichnend für die Chancenverwertung der Hausherren war, dass Karsten Brinkmann noch einen Foulelfmeter gegen die Latte drosch (50.).
Tore: 0:1 Cobanoglu (9.), 0:2 Basler (31.), 0:3 Westerhoff (32.), 0:4 Müller (65.), 0:5 Banemann (72.).
SR: Möller (Bethen).
Viktoria Elisabethfehn – SC Sternbusch 0:2 (0:0). In einer ausgeglichenen Partie prägten die gut eingestellten Abwehrreihen die Szenerie und ließen kaum nennenswerte Torchancen zu. Lange sah es daher nach einem typischen 0:0-Spiel aus. Dann vertendelte jedoch Viktorias Tim Albers die Kugel gegen Viktor Katron, der kaltschnäuzig für die Sternbuscher Führung sorgte. Kurz vor Ende der Begegnung ließ Katron auch noch seinen zweiten Treffer folgen und sicherte den clever aufspielenden Gästen den Einzug ins Viertelfinale. Elisabethfehn hingegen freut sich auf die anstehende Winterpause, um im neuen Jahr wieder voll angreifen zu können.
Tore: 0:1, 0:2 Katron (75., 88.).
SR: Lietz (Ramsloh).
DJK Elsten – VfL Löningen II 3:6 (0:3). Elstens Verantwortliche fanden nach der Pleite klare Worte: „Das war eine grottenschlechte Vorstellung von uns.“ Der VfL nutzte die Schwächen des Kreisklassisten eiskalt aus und hätte auch noch wesentlich höher gewinnen können. „Wir hätten auch zehn Stück kriegen können“, musste Elstens Teamsprecher Düker zugeben. Der VfL hielt sich gegen Ende der Partie etwas zurück, so dass der Gastgeber noch verkürzen konnte.
Tore: 0:1, 0:2 Lampe (7., 20.), 0:3 Brak (32.), 0:4 Schütz (53.), 0:5 Lampe (58.), 1:5 Brak (59., Eigentor), 1:6 Lampe (65.), 2:6 Tönnies (78.), 3:6 Bramlage (85.).
SR: Siemer (Höltinghausen).
