KREIS CLOPPENBURG - Die Fußball-Bezirksligisten SV Peheim und SV Molbergen setzen am 5. Spieltag auf geballte Erfahrung: Beim SV Peheim helfen erneut Klaus Osterkamp und Markus Koopmann aus. Manfred Tapken und Reiner Landwehr kehren ins Molberger Team zurück.
SV Altenoythe – BV Essen. Mit Fußballmannschaften aus Essen hat Altenoythes Trainer Stefan Lang bereits Erfahrungen gemacht – allerdings nicht mit dem BVE, sondern mit dem Traditionsverein Rot-Weiß Essen (Nordrhein-Westfalen). „Mit dem VfB Oldenburg haben wir damals 5:0 gegen RW Essen gewonnen. In Essen gab es dann ein Unentschieden.“ Gegen die Elf von Martin Sommer hat er dagegen noch nie gespielt. Doch das kümmert ihn nicht, konzentriert er sich doch viel lieber auf sein eigenes Team. „Martin Sodtke kehrt zurück. Also werden wir gegen Essen mit zwei Spitzen auflaufen“, freut er sich. Außerdem darf sich Keeper Jan Tepe berechtigte Hoffnungen machen, nach seinem starken Spiel in Ramsloh erneut in der Anfangsformation zu stehen. „Das ist durchaus möglich“, meint Lang zurückhaltend.
Auch Essens Trainer Martin Sommer lässt sich vor dem Spiel nicht in die Karten gucken. „In Altenoythe geht es zur Sache“, weiß er, kündigt aber heftige Gegenwehr an: „Altenoythe muss uns erst einmal schlagen.“ Sommer setzt auf seine starke Defensive. „Wir haben erst vier Gegentore kassiert. Die ganze Mannschaft arbeitet gut nach hinten. Das ist unser großes Plus“ (Sonntag, 15 Uhr).
BW Lüsche – SV Molbergen. Molbergens Trainer Dieter Kröger droht am Wochenende eine ganze Defensivachse wegzubrechen. Klaus Bregen und Keeper Matthias Moormann fallen aus. Auch Dirk Moormanns Einsatz ist fraglich. „Wegen dieser Ausfälle sind wir zum Improvisieren gezwungen. Bei einem 17 Spieler umfassenden Kader sehe ich aber keine Probleme“, sagt Kröger. Bregens Rolle als Libero wird ein alter Hase einnehmen, sagt der Trainer, der sich zwischen Reiner Landwehr und Manfred Tapken entscheiden wird (Sonntag, 15 Uhr).
SV Peheim – BW Langförden. Peheims Verletzungsmisere setzt sich fort. Jetzt ist auch der Trainerstab betroffen. Neben Co-Trainer Reinhard Wernke (Bänderriss) erwischte es Betreuer Helmut Gerken. „Zum Glück ist mir noch nichts passiert“, sagt Trainer Bernd Horstmann. Grund zur Freude gibt es trotzdem: Peheim bog endlich in die Erfolgsspur ein. Maßgeblich dafür verantwortlich sind die Routiniers Markus Koopmann und Klaus Osterkamp. „Sie geben uns Stabilität und werden auch weiterhin bei uns spielen“, sagt Horstmann (Sonntag, 15 Uhr).
