KREIS CLOPPENBURG - KREIS CLOPPENBURG/SR - Die A-Junioren-Handballerinnen des SV Höltinghausen haben den Oberliga-Rivalen FC Schüttorf 24:21 besiegt. Die SG Oldenburg/Garrel ging geschwächt ins Spiel und verlor mit 33:35 in Oyten.

Oberliga Nordsee, A-Juniorinnen: SV Höltinghausen – FC Schüttorf 09 24:21 (11:10). Gegen den Tabellensechsten FC Schüttorf zeigte der SVH-Nachwuchs eine gute Leistung und revanchierte sich erfolgreich für die Hinspiel-Niederlage (24:30). Die Höltinghauserinnen bestimmten die Partie von Anfang an. Allerdings erlaubten sich die Gastgeberinnen einige Nachlässigkeiten und so stand es zur Halbzeit nur 11:10. Die stärkste Phase kam direkt nach der Pause: Der SVH zog auf 15:10 davon und ließ erst nach elf Minuten den elften Gegentreffer zu. Eine sehr gute Abwehrleistung und eine gut spielende Torfrau Claudia Gerken raubten den Gästen den Nerv. Im Angriff konnten sich die Höltinghauserinnen gegen eine robuste Abwehr durchsetzen. Sie fuhren über die Stationen 18:13 und 21:16 einen sicheren Sieg ein.

SV Höltinghausen: Claudia Gerken, Natascha Josipovic – Stefanie Batke, Tatjana Hofmann (9), Eugenia Hofmann (6), Meike Wempe, Kathrin Raab (1), Kristin Klein (4), Sara Böckmann (4).

TV Oyten – SG Oldenburg/Garrel 35:33 (17:19). Personell stark geschwächt war die SG ins Spiel gegangen: Mareike Remus (Grippe), Julia Looschen, Hanna Seven (verletzt) und Sandra Priester (berufsbedingt) fehlten. Darüber hinaus hatte Spielmacherin Kim Dirks auf Grund einer Schulveranstaltung nicht trainieren können. Unterstützung gab es von den B-Juniorinnen Merle Osterthun und Kim Balthazar. Das Spiel hatte für Garrel positiv begonnen: In der achten Minute stand es bereits 7:2 für die Gäste. Doch je länger das Spiel lief, desto dichter kamen die Gastgeberinnen heran (17:17/27.). Die SG konnte sich zur Pause noch einmal absetzen (19:17).

Mit sehenswerten Kombinationen schafften die „OlGas“ ein 26:23 (44.) und ein 33:31 (56.). Doch dann geriet der Abwehrverband immer häufiger in Gefahr. Nach einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe und einer roten Karte wegen groben Foulspiels geriet die SG in doppelte Unterzahl und schließlich auch in Rückstand – erst mit 33:34, dann mit 33:35. Die bittere Bilanz von SG-Trainer Stephan Janßen: „Wir haben die Niederlage fahrlässig selbst verschuldet.“

SG Oldenburg/Garrel: Ines Aumann – Kerstin Aumann (3), Nele Osterthun (4), Kerstin Möller (9), Svenja Schröder (7), Annika Fürup (1), Katharina Sevecke, Kim Dirks (6), Merle Osterthun, Kim Balthazar (3).

Landesliga, C-Juniorinnen: HSG Wilhelmshaven – BV Garrel 22:27 (11:14). Die Vorzeichen waren denkbar ungünstig für die Garreler C-Juniorinnen: Zwei Spielerinnen grippegeschwächt, Ellen Tiedeken auf Klassenfahrt und dann verletzte sich Lena Kettmann auch noch nach 15 Sekunden an der Wurfhand. Schon lag Garrel 2:6 hinten.

Aber die Truppe berappelte sich: Kettmann führt mit links Regie und die anderen Spielerinnen vollendeten. Insbesondere Lena Faske überzeugte mit zwölf Toren. Nach der 14:11-Halbzeit-Führung reichte es zu einem deutlichen Sieg. „Angesichts der Ausgangslage war das das schwerste Spiel der Saison. Ich bin sehr zufrieden damit, wie sich die Mädchen ins Spiel gekämpft haben“, so BVG-Trainer Franz-Josef Kettmann.

BV Garrel: Lina Fischer – Kim Böckel (3), Laura Böhmann (3), Lena Kettmann (2), Lena Faske (12), Alisha Aumann (2), Carolin Hogeback (4), Lorena Tebben (1).