Cloppenburg - Der Kreissportbundes Cloppenburg hat am Freitagabend im Hotel Diekgerdes die Sportlerinnen und Sportler, die im vergangenen Jahr durch besondere Leistungen aufgefallen sind, ausgezeichnet. 41 Aktive im Erwachsenenbereich haben im Jahr 2014 bei 16 Terminen das Sportabzeichen erlangt. Dabei werde aber nicht allein auf die sportliche Leistung Wert gelegt, sondern der Spaß am Sport und an der Bewegung und vor allem das Zusammengehörigkeitsgefühl sei für die Aktiven besonders wichtig, betonte Stützpunktleiter Dirk Tschritter. Sechs Cloppenburger Sportler hätten im vergangenen Jahr auch das Österreichische Sport- und Turnabzeichen (ÖSTA) erlangt.
Tschritter dankte allen ehrenamtlichen Prüfern für ihre unverzichtbare Arbeit und lobte die Leichtathleten für ihr sportliches Engagement. Zahlreiche Sportler erhielten bereits zum wiederholten Mal das Sportabzeichen in Gold. Werner Schwarze habe dies im vergangenen Jahr bereits zum 55. Mal erreicht und er werde auch mit der Ehrengabe des KSB ausgezeichnet, so Tschritter. Drei Familien wurden an diesem Abend auch mit dem Familien-Abzeichen ausgezeichnet.
Eine besondere Auszeichnung erhielt jedoch Elisabeth Hasekamp. Die 72-Jährige wurde als Sportlerin des Jahres geehrt und erhielt aus den Händen von Dirk Tschritter den imposanten Wanderpokal. „Dass ich in meinem Alter noch einmal so einen Pokal erhalte, hätte ich auch nicht gedacht“, freute sich die sichtlich überraschte Leichtathletin, die schon seit frühester Jugend Sport betreibt. „Man muss sich immer wieder einen Ruck geben und um sich selbst zu beweisen, dass man es noch schaffen kann“, betonte die sportliche Cloppenburgerin, die bereits 20 Mal das Sportabzeichen in Gold erhielt.
„Die Laufbahn ist weiterhin eher eine Crossbahn. Es ist zwar viel Geld investiert worden, aber es muss noch viel gemacht werden“, kritisierte KSB-Sportabzeichenreferent Theodor Lübbe die Bedingungen für die Cloppenburger Leichtathleten. Auch mit der Verlegung des neuen Kugelstoßrings zeigte sich Lübbe unzufrieden, da in diesem Bereich häufig ein Fußballtraining stattfindet und somit die Verletzungsgefahr durch herein rollende Bälle groß sei. „Bei Unfällen mit den Kindern ist mir seitens der Eltern mit richterlichen Konsequenzen gedroht worden“, betonte Lübbe und forderte eine Verlegung des Kugelstoßrings in einen ungefährlichen Bereich des Stadions, um sicheres Training zu ermöglichen.
