Wesermarsch - Die Kreuzmoorer Boßler haben am Wochenende eine schon verloren geglaubte Partie gewonnen. Auf eigener Strecke besiegten sie Spohle noch mit 9:7. Ungefährdet führt Titelverteidiger Grabstede (12:0) die Tabelle an. Die Friesländer mussten sich beim 6:4-Auswärtserfolg in Westerscheps mächtig strecken. Platz zwei (9:3 Zähler) nimmt Halsbek nach dem 9:3-Erfolg gegen Cleverns ein. Erwartungsgemäß deutlich mit 12:0 setzte sich Bredehorn bei Aufsteiger Förrien/Minsen durch.
Männer, Landesliga: Kreuzmoor - Spohle 9:7. Die Mannschaftsführer Stefan Logemann (Kreuzmoor) Sascha Hemme (Spohle) wollten sich nicht mit einem Remis zufrieden geben. Und sie sahen einen emotionalen Wettkampf. Als die Holzgruppen im Ziel eintrafen, deutete sich ein klarer Erfolg für Spohle an. Die Gastgeber verloren mit der ersten Holz bei 12/3 Durchgängen mit zwei Schoet und drei Metern, mit der zweiten Holz bei 13/3 Durchgängen sogar mit fünf Schoet und 24 Metern.
Als dann die erste Gummi der Hausherren mit 12/3 Durchgängen fünf Schoet und 45 Meter herausholte, kam ein wenig Hoffnung auf. Schließlich lag die zweite Gummi mit zwei Schoet in Front.
Dann die letzten entscheidende Würfe: Der Kreuzmoorer Thade Jabben machte mit dem roten Geschoss die Kurve fast gleich. Knapp dahinter reihte sich der Wurf des Spohlers Willy Müller ein. Aus der Kurve warf dann der junge Marcel Frerichs (Spohle). Zum Entsetzen seiner Mannschaftskollegen zeigte er Nerven. Er setzte die Kugel zu tief in der Kurve auf und nach wenigen Metern landete der Wurf in der Berme.
Mit einem tollen Wurf über der Ziellinie beendete Stefan Logemann unter großem Jubel der Kreuzmoorer den Wettkampf (13/1 Durchgänge; drei Schoet, 119 Meter). Die Kreuzmoorer haben sich mit nunmehr 8:4 Punkten weiter nach oben gekämpft.
Schweewarden - Schweinebrück 8:9 (unentschieden). Bei der Wende sah es für Aufsteiger Schweewarden nicht gut aus. Die beiden Holzgruppen konnten nicht dagegenhalten. Das belegen die Durchgangszahlen. Die erste Holz verlor mit 14/2 Durchgängen vier Schoet und einen Meter, die zweite Holz mit 15/0 Durchgängen fünf Schoet und zehn Meter. Das Plus fuhr die erste Gummi mit 12/0 Durchgängen und fünf Schoet und vier Meter ein. Die zweite Gummi gewann mit 12/1 Durchgängen drei Schoet und 53 Meter.
Das Remis muss gegen den Vorletzten als Punktverlust gewertet werden. Schließlich hatten die Schweewarder 104 Meter weniger auf dem Konto. Immerhin: Mit 7:5 Punkten weist der Aufsteiger weiterhin ein positives Punktekonto auf.
Bezirksliga: Hollwege - Reitland 0:7. Mit dem Sieg beim Aufsteiger verteidigte der Landesliga-Absteiger Platz eins (9:3). Bis zur Wende war der Wettkampf ausgeglichen verlaufen. Alle Reitlander Gruppen trugen zum Gesamterfolg (1. Holz: 13/2; 116 Meter, 2. Holz 13/1; 93 Meter, 1. Gummi: 11/3; 3,108, 2. Gummi: 12/2; 2,043).
Sandelermöns - Mentzhausen 3:3. Leistungsgerechtes Remis: Am Ende hatten die Mentzhauser ein Plus von neun Metern. Es siegten die 2. Holz 1,080 und die 2. Gummi 2,022. Dem gegenüber standen die Niederlagen der 1. Holz (16 Meter) und der 1. Gummi (-3,095). Die Mentzhauser belegen Tabellenplatz fünf (7:5 Punkte).
Bezirksklasse Süd-Ost: Waddens - Reitland II 17:0. Im Lokalduell gaben die Gastgeber den Ton an. Die erste Holz (5, 129), die zweite Holz (1,038), die erste Gummi (5,075) und die zweite Gummi (4,062) waren erfolgreich.
Die Waddenser (4:6) schafften damit den Anschluss an das untere Mittelfeld. Dagegen muss der Aufsteiger (3:7) mit der Roten Laterne vorliebnehmen.
Moorriem - Langendamm/Dangastermoor 10:0. Dem Absteiger gelang ein sicherer Erfolg. Nur die erste Holz verlor ein paar Meter (83). Siege fuhren die zweite Holz (6,070), die erste Gummi (1,034) und die zweite Gummi (2,073) ein. Die Moorriemer sind punktgleich (7:3) mit Spitzenreiter Roggenmoor/Klauhörn.
