Bekhausen - Die Kreuzmoorer Boßler sind Landespokalsieger. Am Sonntag gewann die Mannschaft aus der Wesermarsch das Finale gegen Bredehorn in Bekhausen mit einem Vorsprung von vier Schoet und 115 Metern. Damit nahm sie erfolgreich Revanche für die Duelle in der abgelaufenen Landesliga-Saison. Im Punktspielbetrieb hatte Kreuzmoor gegen Bredehorn gerade einmal einen Punkt geholt. Das Frauenfinale gewann Schweinebrück gegen den Landesliga-Rivalen Spohle mit einem Vorsprung von zwei Schoet und 15 Metern.
Die zahlreichen Zuschauer sahen im Männerfinale zunächst ein umkämpftes Duell der Holzabteilungen. Mit leichten Vorteilen erarbeiteten sich die Bredehorner bis zur Wende in der Doppelkurve am Leher Seepark einen Vorsprung von 100 Metern.
Blatt wendet sich
Im Ziel hatte sich das Blatt gewendet. Die Kreuzmoorer gingen mit einem Vorsprung von 100 Metern über die Ziellinie. Zum Aufgebot der Holz zählten bei den Bredehornern Florian Bruma, Rene Thye, Sönke Borgmann, Patrick Hattermann und Torsten Proksch. Kreuzmoor hielt mit Thomas Vahlenkamp, Stefan Runge, Rainer Schmidt, Stefan Logemann, Malte Gröne und Heiko Janssen dagegen.
Die Entscheidung musste also mit der Gummikugel fallen. Hier traten die Friesländer mit Hajo Otten, Daniel Wilhelm, Simon Quathamer, Eike Wilken und Daniel Proksch an. Für die Wesermärschler kamen Christoph Müller, Manuel Runge, Thade Jabben, Berthold Jabben und Dirk Freels zum Einsatz. Kreuzmoor hatte zunächst leichte Vorteile und führte mit einem Schoet.
Nach dem Marsch über den Fußweg der Autobahnbrücke sollte dann auf der breiten Dringenburger Straße die Entscheidung fallen. Die Bredehorner leisteten sich einige Patzer. Sie gerieten bis zur Wende mit fünf Schoet in Rückstand.
Vorsprung verwaltet
Auf der Rücktour verwalteten die erfahrenen Kreuzmoorer den Vorsprung und gingen mit einem Vorsprung von vier Schoet und 15 Metern über die Ziellinie – es war das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison für die Kreuzmoorer gegen die Friesländer.
Das Frauenfinale war spannender. Die Spohlererinnen werfen im Punktspielbetrieb von Lehe nach Bekhausen und zurück. Aber sie konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen. Zur Wende hatten die Schweinebrückerinnen mit der Gummikugel schon einen Vorsprung von einem Wurf herausgeholt. Diesen konnte die Holz auf dem Rückweg ausbauen. Landespokalsieger Schweinebrück trat mit Feenja Bohlken, Astrid Hinrichs, Leentje Eggers, Jana Schonvogel, Chantal Bohlen und Petra Schonvogel an. Der Vize-Pokalsieger Spohle warf mit Gaby Siemen-Ehlers, Svenja Bunjes, Nadine Wellbrock, Martina Beeken, Kirsten Müller, Maja Möhlmann, Fenja Hibbeler, Mareike Langerenken und Janine Siemen.
