Berne - Zum zweiten Mal in Folge war Berne Austragungsort im Ländervergleichswettkampf für den Nachwuchs des Kanupolos. Landesjugendwart Johannes Frey war nach dem letzten Jahr so begeistert von den Örtlichkeiten, dass er nach dem Ausfall von Nordrhein-Westfalen gerne noch einmal zum Wettkampf in die Wesermarsch reiste.
Bundesweiter Besuch
Aus großen Teilen der gesamten Bundesrepublik setzten sich die Mannschaften von Schülern, Jugend, Junioren und U21-Damen zusammen, die jeweils für ihr Bundesland antraten. Für das niedersächsische Jugendteam ging Patrick Lawrentz als einziger Spieler vom Gastgeber TuS Warfleth mit an den Start, während der Rest der Auswahl aus Göttingen, Hannover, Osnabrück oder Quakenbrück stammte. Mit einer Reihe von Toren enttäuschte er nicht, doch am Ende sollte es für die Niedersachsenauswahl der Jugend, genau wie bei den Schülern und den Junioren nur für jeweils einen dritten Platz reichen.
Strahlende Sieger
Bis auf ein 3:3 gegen Nordrhein-Westfalen bei den Junioren erwiesen sich die Berliner in diesen drei Klassen als strahlende Sieger. Zunächst zeigte sich Nordrhein-Westfalen genauso unschlagbar. Nach den Endspielen belegte das Bundesland jedoch die zweiten Plätze bei den Schülern, der Jugend und den Junioren. Gegen die Berliner verloren die Schüler mit 9:3, die Jugend mit 5:2 und die Junioren mit einem knappen 3:2.
Genau andersherum war es bei den U21-Damen, wo sich Nordrhein-Westfalen vor Berlin und Baden-Württemberg als bestes von den drei gegeneinander antretenden Bundesländern behauptete. Die letzten Plätze der jeweils vier antretenden Mannschaften belegten bei den Schülern Hamburg, bei der Jugend Baden-Württemberg und bei den Junioren das bayrische Team. Beim temperamentvollen Anfeuern wäre der erste Platz aber gewiss an die Damen aus Baden-Württemberg gegangen, die besonders beim Spiel gegen die niedersächsische Jugend lautstark versuchten, ihr Bundesland zu unterstützen. Leider ohne Erfolg - ein 8:4 für den Gastgeber war das Ergebnis.
Shoot-Out als Abschluss
Aber das Gewinnen war an diesem Tag nicht alles. Nach den Wettkämpfen am Sonnabend gab es ein spannendes Shoot-Out, bei dem die einzelnen Spieler ohne Torwart im Ausschlussverfahren ihre Bälle ins Netz platzieren mussten. Untergebracht waren die vielen Gäste im Schulzentrum, wo in der Mensa von vielen Vereinsmitgliedern und Helfern für die Verpflegung gesorgt wurde. Mit selbst organisierten Fahrgelegenheiten oder ganzen Reisebussen ging es nach der Siegerehrung und zwei genauso spannenden wie sportlichen Tagen wieder zurück in die Heimat. Im kommenden Jahr wird Berlin Gastgeber des Jugend-Ländervergleichswettkampfes sein.
