Sande - Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben die Tischtennisspieler das Landesligisten TuS Sande im letzten Spiel des Jahres einen wichtigen Heimsieg gelandet. Das TuS-Sextett setzte sich mit 9:6 gegen SF Oesede II durch und hat sich damit als Tabellenfünfter angesichts von nun 9:9 Punkten etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschafft.
Großen Anteil am Heimerfolg hatte Sandes Nummer zwei Nelson Jahnel sowie Nummer drei Henning Hartmann, die ihre beiden Einzel und auch die Doppel mit ihrem jeweiligen Partner gewinnen konnten. So gewannen Jahnel/Black ihr Doppel gegen Buermeyer/Schnier souverän mit 3:1, während sich Heyen/Hartmann gegen das Top-Doppel der Gäste, Saffran/M. Koch-Hartke, sogar mit 3:0 durchsetzten. Sandes drittes Doppel, bestehend aus den Ersatzleuten Dreyer und Bruns, hatte gegen Appeldorn/N. Koch-Hartke jedoch keine Chance.
Keine Mittel fand im Einzel Michael Heyen gegen Jan-Christoph Appeldorn, während am Nebentisch Jahnel den gut blockenden Hinrich Buermeyer mit 3:1 niederringen konnte. Hartmann machte mit Marius Koch-Hartke kurzen Prozess und siegte klar mit 3:0. TuS-Oldie Frank Black fand derweil überhaupt nicht zu seinem Spiel und musste sich daher mit 0:3 gegen den schnellen Michael Saffran geschlagen geben.
Ersatzmann Eddi Dreyer kam indes gegen Lother Schnier nie in Gefahr das Match zu verlieren. 11:7, 11:7 und 11:6 sprechen eine eindeutige Sprache. „Auch unser zweiter Ersatzmann Jörn Bruns zeigte eine sehr gute Leistung, musste sich aber dem Linkshänder Nikolas Koch-Hartke letztlich mit 0:3 geschlagen geben“, erläutert Teamsprecher Black. Im Anschluss fand Heyen auch gegen den „Blockerkönig“ Buermeyer keine durchschlagenden Mittel und verlor 1:3. Ganz anders dagegen Nelson Jahnel, der mit guten Aufschlägen und Rückhandbällen im Spiel der Einser Appeldorn mit 11:3, 13:11 und 11:9 bezwang.
Hartmann zeigte eines seiner besseren Spiele im Sander Trikot und konnte so den gefährlichen Saffran mit 3:0 bezwingen. Derweil tat sich Black auch gegen Marius Koch-Hartke schwer, blieb aber in kritischen Situationen ruhig und konnte sich so mit viel Routine mit 3:0 durchsetzen. Dass Eddi Dreyer sein zweites Spiel gegen den Linkshänder Nicolas Koch-Hartken mit 3:1 verlor, war nicht weiter tragisch, da am Nebentisch Jörn Bruns gegen Schnier 3:1 gewinnen konnte und so den umjubelten 9:6-Sieg der Sander perfekt machte.
