Berne - Wer nichts wagt, geht leer aus: Springreiter, die an diesem Donnerstag, 5. Mai, beim Berner Derby zum Zaudern neigen, werden sich auf den hinteren Plätzen wiederfinden. Während der prestigeträchtigen L-Prüfung beim Himmelfahrtsturnier des Stedinger Reit- und Fahrvereins Sturmvogel Berne ist von 17 Uhr an Risikofreude gefragt.
Wie man das Derby angehen muss, zeigte im vergangenen Jahr Ricardo Saarlos. Er hatte mit seinem Wallach Amethyst Schneid bewiesen und sich den Sieg mit einem angriffslustigen Ritt geholt. Er will seinen Erfolg in diesem Jahr wiederholen.
Starke Konkurrenz
Doch er trifft auf starke Konkurrenz. Schließlich geht auch Landesmeisterin Jenny Tönjes vom RV Ganderkesee an den Start. Sie hatte sich im Vorjahr in Rastede auf Armani den Titel in der Klasse der jungen Reiter und Reiterinnen gesichert. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein spannendes Derby freuen. Wie beim zeitgleich stattfindenden Hamburger Derby geht es über Wälle, Bahnschienen, einen Birkenoxer sowie klassische Stangensprünge.
Unmittelbar vor dem Derby – um 15 Uhr – steigt die höchste Prüfung des Berner Himmelfahrtsturniers. Knapp 30 Starter haben sich für das M*-Springen gemeldet. Dazu zählen auch drei junge Berner Amazonen. Florin Kandzia aus Bettingbühren hatte die anspruchsvollste Prüfung des Tages im Vorjahr auf Casual Guy für sich entschieden.
Kreismeisterschaft
Außerdem gehen die Sportler des Kreisreiterverbands Wesermarsch auf Punktejagd für die Kreismeisterschaft. Sie sind in Dressur- und Springprüfungen der Leistungsklasse vier gefordert. Los geht’s in Berne schon am frühen Donnerstagmorgen um 8 Uhr.
