LANDKERIS - LANDKERIS/MC - Nur einen Sieg holten die Faustballerinnen des Landkreises am sechsten Spieltag der 2. Hallen-Bundesliga. Den sicherte sich der Ahlhorner SV II, der weiter im Mittelfeld der Tabelle zu finden ist. Neues Schlusslicht ist der TV Brettorf, der sich nun mit dem Gedanken anfreunden muss, den Weg in die Niedersachsenliga antreten zu müssen. Vier Punkte liegt der TVB hinter dem rettenden drittletzten Platz. Es wird schwer, diesen Abstand in nur noch vier Spielen aufzuholen.

TV Brettorf – Ohligser TV 0:2 (12:20, 17:20). Im Duell des Vorletzten gegen den Letzten leisteten die Gastgeberinnen den sportlichen Offenbarungseid. Nichts lief in diesem bedeutungsvollen Spiel. Lediglich in Phasen des zweiten Satz konnte die Mannschaft ansatzweise ihr Vermögen demonstrieren. Zur Wende reichte dies aber gestern nicht mehr aus.

TV Brettorf – MTSV Selsingen 0:2 (17:20, 14:20). Deutlich verbessert gegenüber dem ersten Spiel zeigten sich die Brettorferinnen gegen den Spitzenreiter. Das reichte aber nicht aus, um ihm die zweite Niederlage des Tages zuzufügen.

TV: Insa Pleus, Femke Kläner, Tanja Ulrich, Tanja Nordbrock, Janna Brengelmann, Martina Düßmann, Christina Renken, Bianca Wiese.

Lemwerder TV – Ahlhorner SV II 0:2 (14:20, 13:20). Das war ein leichter Aufgalopp in den Spieltag für die ASV-Frauen. Zu jeder Phase der Partie bestimmten sie das Geschehen und hatten so keinerlei Probleme, sich diesen Sieg gegen den Drittletzten der Tabelle zu holen.

TuS Hilchenbach – Ahlhorner SV II 2:1 (13:20, 20:17, 20:13). Es sah im ersten Abschnitt ganz danach aus, als sollten die Ahlhornerinnen ihre Serie beenden können. Bislang hatten sie an jedem Spieltag Sieg und Niederlage erringen können. Im ersten Abschnitt knüpften sie an die Leistungen aus dem Lemwerder-Spiel an. Dann aber offenbarten sich Probleme in der Absprache, was TuS zum Satzausgleich nutzte. Im dritten Durchgang begann das Flattern beim ASV. Das Spiel war nicht mehr so präzise. Die Abwehr stand nicht mehr so sicher, das Zuspiel wurde ungenauer und in der Offensive ließ der Druck nach. Das führte letztlich zur durchaus vermeidbaren Niederlage.

ASV: Karen Macke, Katharina Carl, Jana Liebert, Sarah Meyer, Christina Lütkenhues, Britta Neuenfeld.