LANDKREIS - LANDKREIS - Auf einen Sieg setzt Matthias Trätmar, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSV Ganderkesee, gegen TuR Abdin. Dann könnte die letzte noch ausstehende Partie dieses Jahres in Jeddeloh entspannt angegangen werden. Siege brauchen aber auch Ahlhorn, Stenum und Tungeln, um Distanz zur Abstiegsregion zu schaffen.

Ahlhorner SV – VfB Oldenburg II (Sonnabend, 14 Uhr, Sr. Imke Meinerling). Nach fast vier Jahren half der 40-jährige Holger Senß den Ahlhornern am vergangenen Sonnabend wieder einmal über die volle Distanz als Libero aus. Dass er kaum Muskelkater verspürte, spricht für die Fitness von Senß, der am Tag danach jedoch „ein wenig erschöpft“ war. Er machte seine Arbeit als Liberovertreter des verletzten Spielertrainers Carsten Stammermann sehr gut. Mit ihm spielte der ASV sich nach vorne anstatt nur mit langen Bällen zu operieren. Senß bemängelte, dass die Mannschaft zu früh den Kopf gesenkt und nicht mehr als ihre Chance geglaubt habe. „Die Moral hat gefehlt“, klagte er. Moral wird die Mannschaft auch gegen die Reserve des VfB aufbringen müssen, denn steckt sie hier früh auf, wird es nichts mit dem dringend benötigten Erfolgserlebnis. Das muss her, will der ASV seinen Platz im Mittelfeld nicht vor der Winterpause aufs Spiel setzen. Ob mit oder

ohne Senß aufgelaufen wird, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Ein Schlag aufs Knie ließ dieses dick werden. Fehlen wird definitiv Daniel Roth.

TSV Ganderkesee – Tur Abdin (Sonnabend, 14 Uhr, Sr.: Hilzendecker). Entspannt können die TSVer in dieses Nachbarschaftsderby gegen den punktgleichen Tabellennachbarn (beide 18) gehen. Der TSV ist gut in Tritt, die Gäste haben ein kleines Tief. „Das macht sie nicht selbstbewusster“, mutmaßt TSV-Trainer Matthias Trätmar, der mit einem Sieg rechnet. Dabei muss er auf Regner, Klattenhof und Chahrour verzichten.

TuS Eversten – VfL Stenum (Sonntag, 14 Uhr, Sr.: Rasch). Ein Sechs-Punkte-Spiel für den VfL, der im Falle eines Sieges bis auf zwei Punkte an Eversten herangekommen wäre. VfL-Trainer Uwe Hammes geht davon aus, dass seine Elf die Partie gewinnt. Alleine schon deshalb, weil er keine Lust hat, die Winterpause auf einem Abstiegsplatz zu verbringen. Eversten ist ein Gegner, der dem VfL liegen könnte, denn die Mannschaft ist technisch stark, hat aber in der Offensive nicht die Durchschlagskraft der vergangenen Jahre. 17 Treffer in elf Spielen machen dies deutlich. Neben den Langzeitverletzten muss Hammes morgen noch auf Patrick Finke verzichten.

TuS Heidkrug – SV Tungeln (Sonntag, 14 Uhr, Sr.: Duarte). Auf den SVT wartet ein Spiel, das ihm liegt. Heidkrug wird im Bestreben, seine Position im vorderen Mittelfeld zu festigen, das Geschehen bestimmen müssen. Das ermöglicht dem Gast aus Tungeln, abwartend und aus einer kompakten Defensive zu agieren. „Entscheidend wird sein, ob meine Spieler an ihre Chance glauben“, sieht SVT-Spielertrainer Jan Majewski das Problem im mentalen Bereich. Wissen sie um ihr Können, kann es auch in Heidkrug zu einer Überraschung kommen. Ob Koschewitz und Claußen auflaufen werden, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Beide hüteten in den vergangenen Tagen mit einem Infekt das Bett.