LANDKREIS - Die Chancen auf Bezirksliga-Fußball am Wochenende stehen nicht gut. Zu nass sind die Böden durch den Schnee geworden.

Von Christian Schwarz

LANDKREIS - Die Fußballspiele in der Bezirksebene drohen ins Wasser – oder in den Schnee – zu fallen. Das Spiel SSV Jeddeloh gegen TSV Oldenburg gestern Abend hat es bereits erwischt, auch Tungeln wird nicht zum Abstiegsduell gegen Viktoria Scheps antreten. Der Staffelleiter der Bezirksliga, Klaus Sabisch, will die Spiele nicht generell absagen. Regional zu unterschiedlich seien die Platzverhältnisse. Heute wollen die Vereine darüber entscheiden, ob die Plätze bespielbar sind. Eines konnten die Verantwortlichen gestern schon sagen: Die Chancen stehen schlecht.

Heidmühler FC – TSV Ganderkesee (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Mittwollen). Heidmühle ist nicht die Übermannschaft wie es am ersten Spieltag den Anschein hatte. Das zumindest hat TSV-Coach Matthias Trätmar festgestellt. „Im Hinspiel zu Saisonbeginn haben die uns richtig auseinander genommen“, erinnert er sich. „Jetzt haben sie nur einen Punkt mehr als wir.“ Ganderkesees Vorbereitung war ziemlich kurz, weshalb Trätmar noch nicht einschätzen kann, wo der TSV leistungsmäßig steht. Heidmühle dürfte es aber nicht anders gehen. „Beide Mannschaften wissen noch nicht, wo sie stehen“, sagt Trätmar. Ob sie es am Montag wissen, hängt in großem Maße vom Wetter ab.

VfL Stenum – Frisia Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Blome). Die Stenumer haben einiges wiedergutzumachen nach der 1:5-Schlappe gegen Wilhelmshaven am ersten Spieltag. Bis auf Julian Dienstmaier, Stefan Kulikow und vielleicht Patrick Finke sind aber alle Mann an Bord. VfL-Trainer Uwe Hammes weiß, was jetzt zählt: „Wir brauchen dringend Erfolgserlebnisse.“ Dementsprechend sind seine Spieler auch hochmotiviert.

TuS Heidkrug – Ahlhorner SV (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Rasch). ASV-Coach Carsten Stammermann hofft darauf, dass seine Jungs am Sonntag spielen können. „Wir wollen jetzt im Rhythmus bleiben“, sagt er nach dem 2:1-Sieg gegen Tungeln am vergangenen Wochenende. Sollten die Ahlhorner spielen, träten sie in Heidkrug in Bestbesetzung auf. Das ist nicht ganz unwichtig, denn beim Testspiel gegen Großenkneten (5:3) am Dienstag musste der Coach feststellen, dass „der zweite Anzug nicht sitzt“.