LANDKREIS - Alles reine Kopfsache – darin sind sich die Verantwortlichen der Bundesliga-Faustballer des SV Moslesfehn und des Ahlhorner SV einig. Am Sonntag ab 11 Uhr treffen die beiden Mannschaften an der Korsorsstraße aufeinander. „Wir müssen die Kontrolle behalten, dürfen nicht übermotiviert agieren“, erklärt Volker Schütte, wie das Derby zu gewinnen ist. Der Spieler des Moslesfehner Zweitliga-Teams wird erneut die gastgebende Bundesliga-Mannschaft des Vereins betreuen. „Wir müssen die Geduld bewahren und clever spielen“, nennt ASV-Trainer Ralf Kreye die für ihn wichtigsten Faktoren für einen Erfolg seines Teams.

„Wir können selbstbewusst an die Sache herangehen“, sagt Kreye. Sein Team feierte zuletzt Siege über den TV Brettorf und die SG Kaulsdorf und geht mit 4:4 Punkten als Tabellenvierter in die Partie. „Wir müssen von Anfang an hellwach sein“, fordert Kreye. Sein Team müsse an die Leistungen der beiden zurückliegenden Spiele anknüpfen. Auch ein zwischenzeitlicher Rückstand dürfe es nicht aus der Ruhe bringen. „Wir bekommen unsere Chance“, sagt Kreye, den keine Personalsorgen plagen. „Alle Spieler sind an Bord“, bestätigt er. Das ist beim SVM anders. „Wir haben nur eine kleine Personaldecke“, berichtet Schütte. „Deshalb werden Spieler aus der Zweiten dabei sein, um im Notfall aushelfen zu können.“ Er hofft, dass die Mannschaft, die mit 4:6 Zählern Fünfter ist, so aufspielt, wie in ihrer letzten Partie beim TV Brettorf (5:2). „Dann haben wir sicherlich eine Chance“, sagt Schütte.