LANDKREIS - Während Aufsteiger TV Brettorf in der 2. Bundesliga weiter für Furore sorgt, mussten die Faustballerinnen des Ahlhorner SV II und des SV Moslesfehn II Niederlagen hinnehmen.

TV Voerde – TV Brettorf 0:3 (9:11, 6:11, 7:11). Überraschend deutlich setzten sich die Aufsteigerinnen gegen den Erstliga-Absteiger durch. In allen Sätzen hielt Gastgeber Voerde zwar mit, doch die entscheidenden Punkte machte der TVB.

MTV Hammah – TV Brettorf 1:3 (10:12, 11:9, 8:11 10:12). In einem umkämpften Spiel behielten die Brettorferinnen die Oberhand. Der Gewinn des dritten Satzes mit drei Punkten Vorsprung war schon fast „deutlich“. Alle anderen Sätzen wurden nur mit zwei Punkten Differenz entschieden, und dort zeigte der TVB die besseren Nerven.

Ahlhorner SV II – SV Düdenbüttel 2:3 (11:6, 6:11, 11:7, 6:11, 8:11). Nach dem gewonnenen ersten Satz bekam der ASV Probleme. „Wir haben dann mit den Angaben nachgelassen und zu wenig Druck aufgebaut“, erklärte Spielerin Katharina Carl. Dennoch ging es in den Entscheidungssatz. Dort zeigte sich der ASV zu unkonzentriert. „Zwei Eigenfehler haben das Spiel entschieden“, so Carl.

Ahlhorner SV II – Leichlinger TV 1:3 (7:11, 7:11, 13:11, 3:11). Nach der Niederlage im ersten Spiel sollte Wiedergutmachung folgen, doch auch gegen Leichlingen zeigten die Gastgeberinnen zu viele Schwächen. „Die gleichen Probleme waren ausschlaggebend. Wir machen uns das Leben selbst schwer“, sagte Carl.

SV Moslesfehn II – Lemwerder TV 0:3 (6:11, 4:11, 7:11). Keine Chance hatten die jungen Moslesfehnerinnen im Nachbarschaftsduell gegen Lemwerder. In allen drei Sätzen setzten sich die Gäste deutlich ab. „Im Angriff ist gar nichts zusammen gelaufen. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht“, sagte SVM-Trainer Manfred Grüning.

SV Moslesfehn II – TG Düsseldorf 1:3 (11:8, 8:11, 8:11, 9:11). Deutlich spannender war die zweite Partie. Nachdem der SVM den ersten Satz gewonnen hatte, verlor er die Durchgänge zwei, drei und vier knapp. „Auch hier wäre viel mehr drin gewesen, wenn wir konstanter gespielt hätten“, zeigte sich Grüning enttäuscht. Mit 4:8 Punkten fiel der vor der Saison umgekrempelte SVM II auf den sechsten Platz zurück. „Wir haben uns mehr von dem Doppelspieltag vor eigenem Publikum versprochen. Vielleicht wollten wir es mit Gewalt zu gut machen und haben unserem Spiel damit geschadet“, resümierte Grüning, dessen Team als nächstes beim Tabellenführer Brettorf antreten muss.