LANDKREIS - Unangefochten führen Wildeshausen II und Ahlhorn II nach ihren Siegen die Fußball-Leistungsklasse an. Jahn II musste sich nach einem frühen Zwei-Tore-Vorsprung mit einem Remis in Harpstedt begnügen.
VfL Wildeshausen II – GW Kleinenkneten 1:0. „Kleinenkneten hat sich hier sehr gut verkauft und hätte mit etwas mehr Glück einen Punkt entführt“, meinte Wildeshausens Coach Ulli Bohrer. Die Gäste erwarteten mit defensiver Einstellung die Angriffe der Platzherren. Diese waren feldüberlegen, trafen aber zunächst nicht. Erst nach einer Stunde Spielzeit gelang dem Tabellenführer das Führungstor, welches die Gäste kurz vorher fast mit einem Kopfball erzielt hätten. Auch eine Ausgleichsmöglichkeit in der Schlussphase ließen sie ungenutzt.
Tor: 1:0 Keyik (60.).
Ahlhorner SV II – FC Hude II 2:0. Spät fiel die Entscheidung in dieser offen geführten Begegnung. „Hude hat hier einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Der derzeitige Tabellenplatz entspricht nicht dem Huder Leistungsvermögen“, war Ahlhorns Coach Holger Senß von der gegnerischen Leistung angetan. Das Kompliment für sein Team ließ nicht lange auf sich warten: „Meine Elf hat viel Einsatz gezeigt und Geduld bewiesen. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“
Tore: 1:0 Gramsch (77.), 2:0 Harmuth (88.).
Harpstedter TB – Jahn Delmenhorst II 2:2. Etwas enttäuscht war Gästetrainer Felix Kilian, der bemängelte, dass seine Mannschaft, die nach drei Minuten mit zwei Treffern führte, dieses Spiel nicht gewonnen hat. Er räumte allerdings ein, dass sich die Platzherren auf Grund einer erheblichen Steigerung besonders nach dem Seitenwechsel das Unentschieden redlich verdient hatten.
Tore: 0:1 Schmonsees (1.), 0:2 Kubica (3.), 1:2 Stukenschmidt (39.), 2:2 Bunzel (57.).
SC Colnrade – Baris Delmenhorst II 8:3. Nicht den Hauch einer Chance hatten die Gäste, die schon bis zur Halbzeitpause hoffnungslos im Hintertreffen lagen. Nach dem Seitenwechsel wurde Baris II spielerisch zwar besser, zeigte sich aber laut SC-Spielertrainer Dietrich Kirchhoff äußerst undiszipliniert. Besonders das Foul, welches dem Elfmeter (28.) vorausgegangen war, brachte Kirchhoff in Rage: „Dieses Foul grenzte an Körperverletzung.“ Auch beleidigende Sprüche der Gäste prangerte der Übungsleiter an. Seine Mannschaft ließ sich davon aber nur kurz beeindrucken und gab auf dem Platz die richtige Antwort. Baris-Spieler Sükru sah in der 80. Minute die Rote Karte.
Tore: 1:0 D. Kirchhoff (10.), 2:0/3:0 A. Sommerfeld (17./ 28./FE), 4:0 J. Kirchhoff (34.), 5:0 H. Lehnhof (42.), 6:0 D. Kirchhoff (52.), 6:1/6:2 Mehmet (59./64.), 7:2 A. Sommerfeld (68.), 7:3 Ümet (73.), 8:3 Gössling (84.).
TSV Ganderkesee II – TuS Hasbergen 3:4. Auf Grund der Verletzungsmisere musste Ganderkesees Trainer Andreas Heldner mehrere junge Spieler einsetzen. Deren Fehler, die teilweise auch auf die harte Gangart der Gäste zurückzuführen gewesen seien, wollte er diesen aber nicht anlasten. Sie wären aber ausschlaggebend für die knappe Niederlage gewesen.
Tore: 0:1 Frerichs (5.), 0:2 Termin (11.), 1:2 Eigentor (30.), 2:2 Sasmaz (35./FE), 3:2 Neels (37.), 3:3 Ötken (49.), 3:4 Nowak (55.).
FC Huntlosen – SF Littel 2:2. Aus wenigen Möglichkeiten machten die Gäste zwei Tore. Das reichte ihnen zum Remis, da die Platzherren reihenweise Chancen versiebten. „Dieses Spiel hätten wir klar gewinnen müssen“, meinte ein enttäuschter FC-Trainer Marc Wulferding.
Tore: 0:1 Köhler (26.), 0:2 M. Brandes (41.), 1:2 Novotnik (70.), 2:2 Knop (78.).
SV Tungeln II – SV Hicretspor II 1:3. „Mit dieser Leistung haben wir in der Leistungsklasse nichts zu suchen“, meinte Trainer Marco Schulz, der sich nach einer seiner Meinung nach „grottenschlechten ersten Halbzeit“ einwechselte und den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielte. Doch zu mehr reichte es bei den Platzherren nicht.
Tore: 0:1 (40.), 0:2 (55.), 1:2 Schulz (60.), 1:3 (83.).
