LANDKREIS - Äußerst interessante Partien stehen am Wochenende in der Fußball-Bezirksliga auf dem Programm.
VfL Wildeshausen – TV Esenshamm (Sonntag, 15 Uhr, Sr.: Felix Heuer). „Ich habe das Vertrauen in meine Mannschaft noch lange nicht verloren“, erklärt VfL-Coach Manfred Klatte nach zuletzt drei Niederlagen und fügt an: „Aber so langsam müssen wir wieder ein Erfolgserlebnis einfahren.“ Gegen Esenshamm wird dies allerdings ganz sicher kein leichtes Unterfangen. Nach der überraschenden 1:4-Pleite in Bockhorn meldeten sich die Gäste unter der Woche eindrucksvoll zurück und stürmten mit einem 9:0 gegen Schlusslicht TSV Oldenburg die Tabellenspitze.
„Ein erschreckend schwacher Gegner“, meint Klatte, der sich das Spiel angeschaut hat, ergänzt aber: „Die Offensive des TVE ist aber schon ein Hingucker.“ Insbesondere Bünyamin Kapakli, Yusuv Gündoglu und Marco Kuck darf die VfL-Abwehr nicht aus den Augen verlieren. Da dürfte es Klatte gar nicht passen, dass Christoph Nieland, der zuletzt einen umsichtigen Libero spielte, muskuläre Probleme plagen und auch Michael Rüdebusch (Urlaub) fehlen wird. Dafür kehrt zumindest Marko Schrader zurück. Im Tor wird diesmal Felix Diettrich stehen, der am Freitag mit einem Großteil des Kaders seinen 18. Geburtstag feierte und die Party natürlich möglichst nach dem Spiel am Sonntag fortsetzen möchte.
TSV Ganderkesee – BV Bockhorn (Sonnabend, 16 Uhr, Sr.: Nicole Fink). „Unsere Negativserie ist sicher nicht nur Pech. Wir leisten uns zu viele entscheidende Individualfehler – aber nach dem nötigen Quäntchen Glück haben wir bislang erfolglos gesucht“, sagt TSV-Trainer Matthias Trätmar. Um nicht den Anschluss zu verlieren und restlos im Tabellenkeller zu versinken, muss seine Elf trotz aller Personalsorgen endlich punkten. „Leider fallen gerade viele von den Spielern aus, die ein Team in so schwierigen Zeiten führen können“, so Trätmar, der neben fünf sicheren Ausfällen einige weitere angeschlagene Spieler zu beklagen hat.
VfB Oldenburg II – VfL Stenum (Sonnabend, 16 Uhr, Christian Scheper). „Fast alle Mann an Bord“, vermeldet VfL-Coach Uwe Hammes, der nur auf den verletzten Stefan Kulikow und Kevin von Behrens (beruflich) verzichten muss. „Wir hätten natürlich gegen Ahlhorn auch gerne gespielt, aber so konnten sich die angeschlagenen Spieler erholen“, sagt der Trainer, der einen spielerisch sowie läuferisch starken und damit den „bislang schwersten Gegner“ auf sich zukommen sieht. Der VfB II übernahm mit vier Siegen in Serie zuletzt kurzzeitig die Tabellenspitze. „Wenn wir oben mitmischen wollen, müssen wir aber auch da mindestens einen Punkt mitnehmen“, fordert Hammes.
