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Fußball DHI-Kicker überraschen ihren Trainer

Tim Baake

Landkreis - Mit unterschiedlichen Gemütslagen weilen die B-Jugend-Fußballer aus dem Landkreis in der Bezirksliga-Winterpause. Während sich die SG DHI Harpstedt und der VfL Wildeshausen in der oberen Tabellenhälfte einnisten, hat die SG Großenkneten/Huntlosen immerhin ein gesundes Polster zur Abstiegszone. Der FC Hude ist dagegen nach dem Ablauf der Hinserie schon abgeschlagen.

SG DHI Harpstedt(3. Platz)

(9 Spiele, 20 Punkte, 25:10 Tore): Ein vorzügliches Halbjahr liegt hinter den Harpstedtern. In neun Begegnungen feierte die Spielgemeinschaft sechs Siege und kassierte lediglich eine Niederlage – nur der unangefochtene Spitzenreiter RW Damme blieb bisher ungeschlagen. Entsprechend positiv fällt das Fazit von Trainer Diemo Spitz aus: „Die Hinrunde verlief absolut zufriedenstellend, für mich sogar leicht überraschend. Schließlich hatten wir im Sommer einen großen Umbruch.“ Die Hälfte des Kaders aus 16 Spielern kam im Sommer aus der Kreisliga der C-Junioren. „Normalerweise ist die Umstellung zur B-Jugend-Bezirksliga sehr groß. Aber in dieser Saison haben sich einige Spieler aus dem jüngeren Jahrgang bereits zu absoluten Leistungsträgern entwickelt“, lobt Spitz.

Dennoch sieht der Harpstedter Coach noch Luft nach oben. „Uns fehlt innerhalb eines Spiels noch die Konstanz, weil uns teilweise die Ruhe am Ball fehlt“, weiß Spitz. Insbesondere beim 2:2-Remis gegen Großenkneten habe seine Elf deshalb Punkte gelassen. Trotz Platz drei betont der Übungsleiter mit Blick auf die Rückrunde: „Wir haben noch genug Kapazitäten nach oben.“

VfL Wildeshausen(5. Platz)

(9 Spiele, 16 Punkte, 30:16 Tore): Im Sommer rief Wildeshausens Trainer Matthias Ruhle einen Platz unter den ersten Dreien als Saisonziel aus. Folglich sind die Kreisstädter noch nicht im Soll. Der Rückstand auf Harpstedt beträgt vier Punkte. „Da ich ein Freund des Notensystems bin, würde ich die Saison bisher mit einer zwei minus bewerten. Die letzten Spiele vor der Winterpause haben das Gesamtbild verhagelt“, resümiert Ruhle. Damit meint der Coach nicht unbedingt den Punktgewinn beim Spitzenreiter Damme (1:1), sondern eher die vorherigen Pleiten gegen Großenkneten (2:3) und Hude (2:3). „Unser größter Feind war der Spielrhythmus. Wir hatten gegen Ende der Hinrunde nur wenig Training und noch weniger Spiele“, erklärt Ruhle.

Allerdings wolle der Übungsleiter nicht zu negativ an das Halbjahr herangehen. Denn nach der 2:5-Auftaktniederlage bei der JSG Emstek/Höltinghausen konsolidierten sich die Wildeshauser. Im September gewann der VfL all seine vier Pflichtspiele. „Der Höhepunkt war das 4:1 gegen den Landesligisten TuS Heidkrug im Pokal“, hebt Ruhle hervor. Auf die Kreisstädter kommen in der Rückrunde einige Nachholspiele zu,. Neun Partien finden im heimischen Krandel statt. „Unser 18-er-Kader gibt die Breite für englische Wochen durchaus her. Von unseren Saisonziel wollen wir nicht abrücken“, so Ruhle.

SG Großenkneten/Huntlosen (8. Platz)

(11 Spiele, 14 Punkte, 23:37 Tore): Der Aufsteiger blickt auf ein solides erstes Bezirksliga-Halbjahr zurück. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang beträgt immerhin fünf Zähler. Die Spielgemeinschaft profitierte dabei vor allem von vier ungeschlagenen Bezirksliga-Duellen zu Beginn. „Bis zu den Herbstferien hatten wir einen guten Lauf. Danach ist die Euphorie ein wenig abgeflacht“, vermutet SG-Trainer Pascal Grüner.

Nach den Ferien verlor der Aufsteiger drei Partien in Folge mit jeweils fünf Gegentoren. Erst der 3:2-Erfolg gegen die Wildeshauser stoppte diese Serie und hielt eine andere aufrecht: Denn gegen die Landkreis-Vertreter aus Hude (3:1), Harpstedt (2:2) und Wildeshausen blieb Großenkneten ungeschlagen. „Das ist natürlich eine schöne Randnotiz“, freut sich Grüner, der in der Rückrunde den Klassenerhalt mit seiner Elf so früh wie möglich sichern will.

FC Hude(11. Platz)

(9 Spiele, 3 Punkte, 8:36 Tore): Die Chancen auf den Ligaerhalt sind bei den Hudern eher gering. Das Team aus dem Klosterort feierte nur einen Sieg aus neun Begegnungen und ist mit acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer Vorletzter. „Die Defizite im taktischen und technischen Bereich sind zu groß. Der überwiegende Teil der Jungs hatte vor der Saison noch keine Bezirksliga-Erfahrung“, erläutert Hudes Coach Hans-Jürgen Gundelach.

Dennoch erkennt der Übungsleiter auch Fortschritte: „Je mehr wir trainieren, desto besser wird es.“ Das zementieren zumindest auch die letzten Ergebnisse vor der Winterpause. „Beim 0:2 gegen Brockdorf waren wir nicht schlechter als der Gegner. Gegen Wildeshausen haben wir uns dann belohnt.“ Doch trotz dieses Aufwärtstrends rückte der Klassenerhalt im Verlaufe der Hinserie in weite Ferne. „Wenn wir die Liga am Ende doch noch halten, wäre es natürlich schön. Aber das primäre Ziel bleibt die Ausbildung. Da erwarte ich in der Rückrunde eine Entwicklung“, betont Gundelach. Personell hofft der Coach in der Winterpause „auf ein bis zwei Zugänge, vor allem auf der Torwartposition“.

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