LANDKREIS - Der Fußball-Kreisligist TSV Großenkneten hat sich von der Schlappe gegen Achternmeer erholt. Er siegte in Hasbergen.Torreich ging es in Hude zu. Dort fielen neun Tore fielen. Schlusslicht GW Kleinenkneten wehrte sich gegen Wardenburg lange Zeit, stand am Ende aber doch mit leeren Händen da.
Harpstedter TB – TurAbdin Delmenhorst. Diese Spitzenbegegnung wurde beim Stande von 1:0 für die Gäste (20.) nach 40 Minuten durch Schiedsrichter Per-Ole Wendlandt wegen eines Flutlichtausfalls unterbrochen und konnte nicht wieder angepfiffen werden.
GW Kleinenkneten – VfR Wardenburg 1:3. Nach der derben Pleite bei TurAbdin, bei der die Kleinenkneter elf Treffer kassierten, zeigten sich die Platzherren gut erholt und boten den Wardenburgern lange Zeit Paroli. Trainer Bährens standen endlich wieder mehr Spieler zur Verfügung, was sich deutlich positiv bemerkbar machte. Die engagierte Leistung der Platzherren wurde letztlich aber nach zwei Gästetoren nur mit dem Anschlusstreffer belohnt. Den Sieg endgültig perfekt machten die Wardenburger in der Nachspielzeit, als Spielertrainer Hakan Cengiz einen Foulelfmeter verwandelte.
Tore: 0:1 Hörnlein (15.), 0:2 Hentzgen (17.), 1:2 Spille (23./FE), 1:3 Cengiz (90. + 1/FE).
TuS Heidkrug II – SV Tungeln 1:3. Mehr Einsatzbereitschaft zeigten die Gäste, die dadurch den Heidkrugern den Schneid abkauften. Die Platzherren gingen zwar früh (4.) in Führung, vergaben danach aber weitere Möglichkeiten. Tungeln wurde immer stärker und störte die Heidkruger schon im Spielaufbau, die dadurch nicht mehr viel zustande brachten. Das nutzten die Gäste und insbesondere ihr Spieler Enrico Örtel, der mit zwei Toren den Sieg sicher stellte.
Tore: 1:0 Kück (4.), 1:1 Pöpken (33.), 1:2/1:3 Örtel (53./58.).
TuS Hasbergen – TSV Großenkneten 1:2. „In meiner Mannschaft haben nur zwei Spieler den nötigen Biss gehabt, der für ein gutes Spiel erforderlich ist“, bemängelte TuS-Trainer David Rodewyk die Einstellung seiner Mannschaft. David Rodewyk: „Großenkneten hat zwar auch nicht berauschend gespielt, aber völlig verdient gewonnen.“ Nur mit der Anfangsphase konnte sich Rodewyk ein wenig anfreunden, in der sein Team in Führung (20.) ging. Doch danach setzte sich das engagierte Spiel der Großenkneter immer besser durch. Maik Hommers schaffte für den TSV nur acht Minuten später den Ausgleich, der die Mannschaft weiter beflügelte. Nachwuchsspieler Collin Deepe war es vorbehalten, in der Schlussphase den Siegtreffer zu erzielen. In der 60. Minute sah Hasbergens Akteur Thorben Brune die Ampelkarte.
Tore: 1:0 Nowak (20./FE), 1:1 Hommers (28.), 1:2 Deepe (81.).
FC Hude – TV Munderloh 4:5. „Beide Abwehrreihen haben heute wohl Pause gemacht“, meinte Hudes Betreuer Bernd Stolle. Anders konnte er sich die vielen unnötigen Tore, die auf beiden Seiten fielen, nicht erklären. Nach ständigem Hin und Her und ausgeglichenem Spielverlauf hätten wohl beide Trainer kurz vor dem Abpfiff für ein Unentschieden „unterschrieben“, meinte Stolle. Doch in der Schlussminute entschied ein seiner Meinung nach unberechtigter Foulelfmeter die Partie zu Gunsten der Gäste. Das sah Munderlohs Trainer Torsten Voigt etwas differenzierter: „Als erfahrener Abwehrspieler darf ich so im Strafraum einfach nicht zur Sache gehen und muss damit rechnen, dass es zu einem Elfmeterpfiff kommt.“ Zur Spielbewertung äußerte er: „Ein tolles Spiel für die Zuschauer mit vielen Toren. Für die Trainer allerdings ein Angriff auf die Herzmuskeln.“
Tore: 1:0 Liebsch (10.), 1:1 T. Köhler (12.), 2:1 Wachtendorf (29.), 3:1 Schattke (33.), 3:2/3:3 Feldhus (41./55.), 3:4 Seeger (57.), 4:4 Nordbruch (80.), 4:5 Seeger (90./FE).
Baris Delmenhorst – Hicretspor 0:4. „Hicretspor hat zwar etwas zu hoch, aber verdient gewonnen“, gab Baris-Trainer Claus-Dieter Meier unumwunden zu. Die individuelle Klasse einiger Gästespieler war ihm dabei besonders aufgefallen. Seine Mannschaft hätte zwar auch Tormöglichkeiten besessen, diese aber im Gegensatz zu Hicretspor nicht nutzen können. Mit zwei schönen Fernschüssen hatte Erdem Yesilyurt seine Mannschaft in Führung geschossen. Gegen Ende der Begegnung versuchte Baris, noch einmal heran zu kommen. Das Team spielte offensiver. So ergaben sich für die Gäste Kontermöglichkeiten, die sie eiskalt nutzten.
Tore: 0:1/0:2 Yesilyurt (29./43.), 0:3 Akman (79.), 0:4 Alpay (89.).
Hürriyet – SVG Berne 0:0. „Mehr als dieses Unentschieden hatte keine der beiden Mannschaften verdient“, meinte Bernes Trainer Uwe Neese. Er war allerdings froh, dass sich seine Mannschaft den ersten Punkt erspielt hatte. „Es ist einfach noch zu wenig, was wir besonders im Offensivverhalten an den Tag legen“, so der verärgerte Trainer. Die Gäste verstanden es außerdem nicht, ihre personelle Überzahl nach einem Platzverweis gegen den Hürriyet-Akteur Tuncer Birinci kurz vor dem Seitenwechsel zu ihren Gunsten zu nutzen. Die Platzherren hatten in Unterzahl zwei gute Möglichkeiten, scheiterten aber an Bernes starkem Schlussmann Mario Lucka.
