LANDKREIS - Neun Tore in einem Spiel: Der VfR Wardenburg musste fünf Treffer erzielen, um in der Fußball-Kreisliga beim Delmenhorster TB mit 5:4 siegreich zu sein.

Harpstedter TB – TuS Heidkrug II 2:1. Die Heidkruger begannen stark und hatten zunächst mehr vom Spiel. Das brachte ihnen den Führungstreffer nach knapp zwanzig Minuten. Doch danach gab es einen Bruch im Spiel der Gäste, die nicht mehr so druckvoll wie in der Anfangsphase agierten. Der Tabellenführer dagegen kam immer besser ins Spiel und hatte den größeren Willen. Noch vor dem Seitenwechsel gelang ihm der Ausgleich durch Hauke Glück. Das brachte den Schwung für Halbzeit zwei, die Torjäger Roman Seibel mit dem Siegtor krönte. In der Schlussphase wurde es noch einmal eng. Tore: 0:1 Kück (19.), 1:1 Glück (41.), 2:1 Seibel (47.).

SV Achternmeer – Hicretspor 2:4. „Wir waren von zwei schwachen Mannschaften heute die schwächere und haben verdient verloren“, meinte SVA-Trainer Andre Haake. Er war besonders darüber verärgert, dass einige seiner Spieler schon im Vorfeld der Begegnung die nötige Disziplin vermissen ließen. Ansonsten taten sich beide Mannschaften nicht viel. Die Gäste nutzten ihre Tormöglichkeiten und siegten relativ ungefährdet. Tore: 0:1 Erdem (7.), 1:1 Maaser (10.), 1:2/1:3 Erdem (30./42.), 2:3 Maaser (60./FE), 2:4 Ümit (85.).

SV Tungeln – GW Kleinenkneten 3:2. „Das war kein einfacher, aber ein verdienter Sieg gegen robuste Gäste“, meinte Tungelns Trainer Alexander Reil. Ein Foulelfmeter führte schon in der ersten Minute zum Führungstreffer der Platzherren. Nach dem zwischenzeitlichem Ausgleich war es ein verwandelter Handelfmeter in der 15. Minute, der für die erneute Führung für Tungeln sorgte. Die Grün-Weißen ließen aber nicht locker und glichen noch einmal aus. Nach toller Vorarbeit von Staab erzielte im zweiten Abschnitt Örtel den verdienten Siegtreffer. Tore: 1:0 Koschewitz (1./FE), 1:1 (11.), 2:1 Koschewitz (15./HE), 2:2 (30.), 3:2 Örtel (51.).

TuS Hasbergen – TV Munderloh 2:5. Nach dem Führungstreffer der Gäste hatten die Platzherren ihre beste Phase und erzielten den Ausgleich. Doch plötzlich stellten sie das Spielen, unverständlich für Trainer David Rodewyk, völlig ein und ließen die Gäste nach Belieben schalten und walten. Tore: 0:1 C. Köhler (8.), 1:1 Bornemann (25.), 1:2 Seeger (37.), 1:3 Feldhus (39.), 1:4 Seeger (55.), 1:5 Braje (60.), 2:5 But (79.).

SVG Berne – TurAbdin Delmenhorst 0:5. Selbst Bernes Trainer Uwe Neese machte den Gästen nach ihrer tollen Partie ein großes Kompliment. Die Delmenhorster waren ihrem Gegner in allen Belangen überlegen und ließen keinen Zweifel am Sieg offen. Tore: 0:1 Kaya (10.), 0:1/0:2/0:3 Hanno (27./30./48.), 0:5 Eckert (75.).

Baris Delmenhorst – FC Hude 1:1. Die Gäste verlegten sich zunächst auf ihr Konterspiel, was aber erst nach dem Seitenwechsel mit dem Führungstor (65.) zum Tragen kam. In der Folge lief Baris dem Rückstand hinterher, während es Hude versäumte, die Entscheidung herbei zu führen. In der Nachspielzeit fiel dann der verdiente Ausgleich. Tore: 0:1 Rodiek (65.), 1:1 Özdemir (90. + 1).

Delmenhorster TB – VfR Wardenburg 4:5. Völlig erbost über die seiner Meinung nach schwache Schiedsrichterleistung war DTB-Coach Stefan Rohde. „Wenn man so unvorbereitet in die Begegnung geht, kann man nur schlecht pfeifen“, äußerte er. Die Niederlage wollte er aber darauf nicht schieben, da seine Mannschaft in der Abwehr schwach agierte und vor allem den dreifachen Torschützen Hakan Cengiz nicht in den Griff bekam. Tore: 0:1 (1.), 1:1 Steinke (53.), 1:2 (60.), 2:2 Steinke (70.), 2:3 Cengiz (72.), 3:3 Steinke (80.), 3:4 Cengiz (82.), 4:4 Goretzki (88.), 4:5 Cengiz (89.).

Hürriyet – TSV Großenkneten 2:1. Obwohl der Aufsteiger aus Großenkneten das Spiel bestimmte und die größeren Tormöglichkeiten besaß, blieben die Punkte in Delmenhorst. Die Platzherren verlegten sich auf die Defensive und versuchten, mit Kontern erfolgreich zu sein. Aus diesem Muster heraus erzielten sie in beiden Halbzeiten während einer Drangperiode der Gäste, die später noch verkürzen konnten, ihre Treffer. Tore: 1:0 (20.), 2:0 (63.), 2:1 van der Leij (80./FE).