LANDKREIS - Vor dem Bezirksligaspiel, das am Sonntag in Delmenhorst stattfindet, hat sich unter den Ahlhorner Fußballern Zuversicht breit gemacht. „Das ist ein Gegner auf Augenhöhe“, meint ASV-Trainer Carsten Stammermann. Er tritt mit seinem Team ab 15.30 Uhr bei RW Hürriyet an.

Stammermann sieht in der Partie vom letzten Wochenende eine deutliche Steigerung seines Teams. Der ASV hatte zuhause mit 2:3 gegen den TuS Heidkrug verloren. „Auch wenn wir in den letzten beiden Spielen keine gute Ausbeute hatten, haben wir von der Einstellung und dem Läuferischen her gegen Heidkrug alles richtig gemacht“, erklärt Stammermann. Viele Zuschauer des Heimspiels hätten ihn in dieser Einschätzung bestätigt. Das einzige, was fehlte, war etwas Zählbares auf dem Punktekonto.

Gegen Hürriyet soll sich das nun ändern. „Da gibt es keinen Favoriten. Wir spielen beide um die Plätze im unteren Drittel der Tabelle“, sagt Stammermann. Als Wehrmutstropfen erweist sich für ihn allerdings die dünne Personaldecke. „Mir bröckelt langsam der Kader weg“, so Stammermann. Neben den gesperrten Carsten Feist und Patrick Peci fehlen ihm Fabian Bakenhus, Marjues Bauer und Andre Hesselmann. Auch der Einsatz von Kilian Schrinner ist fraglich, da er am Donnerstag seinen Grundwehrdienst in Goslar angetreten hat. „Es ist vor allem schade, dass Fabian Bakenhus nicht spielen kann. Er hat gegen Heidkrug eine gute Leistung gezeigt“, sagt Stammermann. Er ist sich noch nicht sicher, welche Aufstellung er aufbieten wird. Der gesamte verbliebene Kader wird beim Spiel in Delmenhorst dabei sein.

Entspannter stellt sich die Situation in Stenum dar. „Wir sind im Moment gut in der Spur“, sagt VfL-Trainer Uwe Hammes, der mit seiner Mannschaft die Tabelle der Bezirksliga anführt. Der VfL empfängt am Sonntag um 15 Uhr Eintracht Wiefelstede. „Ich finde die Leistungen Wiefelstedes beachtlich für einen Aufsteiger“, sagt Hammes über den Tabellenneunten. Positiv für seine Mannschaft sei vor allem, dass die Gäste nicht so sehr den Kampf in den Vordergrund rücken. „Das liegt meinem Team.“

Am vergangenen Wochenende sei die Leistung der Mannschaft „unter dem Strich zu wenig“ gewesen. „Wir waren in der ersten Halbzeit zu lasch“, meint Hammes. Gegen Wiefelstede soll das anders sein: „Am Sonntag müssen wir von der ersten Minute an aufpassen.“ Die Eintracht ist ein Team, das jeden Fehler bestraft.

Hammes fehlen die Spieler Kevin von Behrens, Daniel Isenberg, Roland Göde, Torben Bleiker, Christof Herbec und Rouven Heidemann. Für den VfL-Trainer stellt das aber kein Problem dar: „Wir haben einen großen Kader, und meine Spieler haben alle ihre Leistung gebracht, wenn ich sie eingesetzt habe.“