LANDKREIS - LANDKREIS - Die Niederlage in Grenzen hielt in der Fußball-Kreisliga Schlusslicht Dötlingen. Hürriyet tat gegen den Vfl Stenum II zu wenig, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Littels Niederlage wurde erst in der vorletzten Minute besiegelt. Wardenburg hielt den Negativtrend auf und spielte unentschieden.

TSV Großenkneten II – TV Jahn Delmenhorst 0:3. Gut erholt von der 0:5-Niederlage in Stenum zeigte sich die TSV-Reserve. Dass es trotzdem zu dieser klaren Niederlage kam, lag daran, dass die Platzherren die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzten. Hier tat sich besonders Uwe Kämper hervor, dem das Schusspech an diesem Tage förmlich an den Stiefeln klebte. Nach gut einer Stunde setzte sich nach und nach das reifere und spieltechnisch stärkere Team durch. Aber auch nach der Gäste-Führung war der TSV nicht chancenlos. Knackpunkt war Jahns zweiter Treffer, der aus stark abseitsverdächtiger Position erzielt wurde. Dass es nun nicht zu einem Debakel für die Einheimischen kam, war einzig und alleine der guten Moral der Kneter zuzuschreiben. Sie kämpften unverdrossen weiter und ließen lediglich noch den dritten Jahn-Treffer zu. Tore: 0:1/0:2 Kelm (34./63.), 0:3 Freers (69.).

FC Hude – TV Dötlingen 3:0. Schwerer als erwartet tat sich der Tabellenführer in diesem Match. Obwohl gegen den sehr defensiv eingestellten Tabellenletzten frühe Tore (5./21.) fielen, löste das nicht die Befreiung bei Hude aus, um diesem Gegner eine höhere Niederlage zuzufügen. Man muss den Dötlingern bescheinigen, dass sie zu keiner Zeit aufgaben und sich ihrem Schicksal überließen. Sie kämpften unverdrossen und hatten auch Möglichkeiten, Tore zu erzielen. Doch in entscheidenden Momenten fehlte das Quäntchen Glück. Der Tabellenführer siegte verdient, ohne aber letztlich voll zu überzeugen. Tore: 1:0 Schwarting (5.), 2:0 Klostermann (21.), 3:0 Jager (54.).

SF Littel – Delmenhorster BV 1:2. „Mindestens einen Punkt, wenn nicht sogar einen Sieg hätten wir verdient gehabt“, meinte SF-Trainer Michael Lange. Es war nicht der Favorit, der zunächst das Spiel bestimmte. Die Platzherren hatten mehr vom Spiel und erzielten auch die Führung. Es wurde aber versäumt, diese auszubauen. Möglichkeiten durch Asche und Huscher hätten dieses bei mehr Konzentration möglich gemacht. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und glichen aus. Nachdem Littels Marco Asche wegen Meckerns die Ampelkarte (80.) sah, war ein Remis das Ziel der Sportfreunde. Doch in der vorletzten Minute kam die große Ernüchterung. Tore. 1:0 Asche (22.), 1:1 Zimmermann (58.), 1:2 Ilias (89.).

Eintracht Delmenhorst – SV Tungeln 4:2. Keine Karte benötigte Schiedsrichter Hense in dieser Begegnung, deren Niveau Eintrachts-Pressesprecher Peter Kupka wie folgt beschrieb: „Es war ein sehr faires, aber schlechtes Spiel“. Zumindest meinte er das Spiel seiner Mannschaft. Musste er nach vorhergehenden Spielen ausgelassene Tormöglichkeiten bemängeln, konnte er berichten, dass sich seine Mannschaft außer den Toren keine erarbeitete. Den Gästen muss man bescheinigen, dass sie die hohe 1:7-Niederlage gegen Hude gut verdaut haben und ihnen fast eine Überraschung gelungen wäre. Tore: 1:0 Gorni (20.), 1:1 Oltmanns (25.), 2:1 Renken (32.), 2:2 Minak (35.), 3:2/4:2 Renken (80./FE/84.).

RW Hürriyet – VfL Stenum II 1:1. Den Platzherren war nicht anzumerken, dass sie gegen den Abstieg kämpfen. Auch als Stenum nur noch mit neun Spielern (Barge 70./Rot und Wendland 70./Gelb-Rot) agierte, taten die Einheimischen zu wenig für einen Sieg. Tore: 0:1 Petersen (61.), 1:1 F. Krasniqi (75.).

VfR Wardenburg – SV Hicretspor 0:0. „Meine Mannschaft war durch die zwei Niederlagen in Folge doch stark verunsichert. Daher war es wichtig, diesem Trend entgegen zu steuern, und das ist uns heute mit einer guten Leistung gelungen“, meinte Marco Meiburg, der mit Nendza, Moed und Klinkert gleich drei Stammspieler ersetzen musste. „Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten Tore zu erzielen, aber das Ergebnis ist absolut leistungsgerecht“, ergänzte Meiburg weiter. Tore: Fehlanzeige.