LANDKREIS - LANDKREIS/SC/MC - Besonders zufrieden mit diesem Spieltag in der Fußball-Leistungsklasse wird Hürriyet sein, das kampflos zu drei Punkten kam und durch die überraschende Heimniederlage des TV Dötlingen mit einem Punkt Vorsprung neuer Tabellenführer wurde. Weitere Ausrutscher der führenden Mannschaften könnten den Sportfreunden Wüsting, die deutlich in Heidkrug gewannen, zu einem Aufstiegsplatz verhelfen.
SV Tungeln II – Ahlhorner SV II 2:4. Ingo Langkabel besiegte den SVT im Alleingang, denn er schoss alle Treffer der Gäste. In den ersten 40 Minuten bestimmten die Gastgeber die Partie klar. Sie vergaßen aber weitere Tore zu schießen. Ein umstrittener Handelfmeter – das Handspiel soll außerhalb des Strafraums passiert sein – brachte den Anschlusstreffer. Unmittelbar nach dem Wechsel waren die Gastgeber noch im Tiefschlaf, während Langkabel hellwach war. Binnen zehn Minuten sorgte er für die Entscheidung. Am Ende gestand selbst SVT-Trainer Klaus Gutzeit ein, dass der Sieg der Gäste nicht unverdient gewesen sei.
Tore: 1:0 Wiener (24.), 2:0 Musina (29.), 2:1, HE/2:2, FE/2:3/2:4 Langkabel.
TuS Heidkrug III – SF Wüsting 0:4. Nicht ins Spiel kommen ließ Wüsting die Platzherren. Das war das richtige Mittel um gegen die spielstarken Heidkruger zum Erfolg zu kommen. Diesem permanenten Druck waren die Delmenhorster nicht gewachsen und mussten reichlich Gegentore hinnehmen.
Tore: 0:1/0:2 Claußen (3./32.), 0:3 Heinemann (78.), 0:4 Möhlenbrock (87.).
VfR Wardenburg II – FC Huntlosen 1:0. Die favorisierten Gäste kamen zu keiner Zeit so ins Spiel, wie sie es sich erhofft hatten. Dadurch konnte der Tabellenletzte die Begegnung ausgeglichen gestalten, bis ihm nach gut einer Stunde Spielzeit die Führung gelang. Nun schaltete das Delbanco-Team auf Offensive. Das wiederum eröffnete den Einheimischen gute Kontermöglichkeiten. Doch weitere Tore fielen weder auf der einen noch auf der anderen Seite.
Tor: 1:0 Böttcher (65.).
SG Bookhorn I – RW Hürriyet. Durch Missverständnisse in der Führungsriege der ersten Mannschaft waren zum geplanten Spielbeginn nur sieben Spieler der SG anwesend, so dass Schiedsrichter Prescher nach entsprechender Wartezeit die Begegnung nicht anpfeifen konnte; Hürriyet kaum auf diese Weise kampflos zu drei Punkten und fünf Toren.
RW Hicretspor II – Jahn Delmenhorst II 2:5. Bereits zur Halbzeit war diese einseitige Begegnung zu Gunsten von Jahn II, das besonders im zweiten Abschnitt weitere Tormöglichkeiten verpasste, entschieden. Auch nach dem Seitenwechsel hielt die Überlegenheit der Jahn-Reserve an. Allerdings reichte diese nur noch zu einem Treffer.
Tore: 0:1 Freers (12.), 0:2 Musliak (17.), 1:2 (23.), 1:3 Musliak (34.), 1:4 Müller (41.), 1:5 Reser (54.), 2:5 (65./FE).
TuS Hasbergen – VfL Wildeshausen II 4:1. Nach dem frühen Führungstreffer der Gäste schien für sie alles nach Plan zu laufen. Doch die Ampelkarte gegen ihren Spieler Lagenstein (30.) warf sie zurück. Hasbergen drehte den Spieß und ging in Führung. Nachdem in der vorletzten Minute der VfL eine klare Chance nicht zum Ausgleich nutzte, machte ein Doppelschlag für Hasbergen alles klar.
Tore: 0:1 Stach (14.), 1:1 Lukas (50.), 2:1 Bornemann (63.), 3:1 Knapp (90.), 4:1 Bornemann (90. + 3).
TV Dötlingen I – TV Munderloh 2:3. Stinksauer war Dötlingens Trainer Dirk Kwasny nach der unerwarteten Niederlage. Dötlingen begann stark und hatte die Begegnung scheinbar nach einer 2:0-Führung im Griff. Doch Fehler im Mittelfeld, nach denen nicht energisch genug nachgesetzt wurde, erlaubten den Gästen den Ausgleich. Das Verhalten der TV-Spieler in der Folge brachte Trainer Dirck Kwasny fast zur Verzweiflung, der äußerte: „Es wurde nur noch gelabert, was ich von meiner Mannschaft absolut nicht kenne. Wir haben dadurch völlig unsere Linie verloren. Meine Mannschaft kann sich schon mal warm anziehen, beim nächsten Training am Dienstag wird es gehörig knallen!“ Diese Phase nutzten die Gäste aus und trafen zur Führung. Bis zum Schlusspfiff änderte sich daran nichts mehr, da die Platzherren sich nicht mehr auf ihre Stärken konzentrieren konnten.
Tore: 1:0/2:0 Metschulat (20./34.), 2:1 Feist (40.), 2:2 Tahari (44.), 3:2 T. Köhler (50.).
