LANDKREIS - Eine schwache Leistung genügte Kreisliga-Aufsteiger Hasbergen für einen klaren Sieg gegen RW Hürriyet. Kleinenknetens Fußballer kassierten gegen Achternmeer acht Tore und müssen sich wohl mit dem Gedanken an den Abstieg vertraut machen.

TV Munderloh – SV Hicretspor 1:0. „Die Feldvorteile lagen bei den Gästen, während wir ein Chancenplus besaßen“, meinte Munderlohs Trainer Torsten Voigt. Diese von Taktik geprägte Partie verlief ausgesprochen fair trotz einer gelb-roten Karte gegen Munderlohs Timo Braje (70.). Danach wurde es noch einmal eng für die Platzherren, die durch Feldhus in Halbzeit eins die Führung erzielt hatten. Später stärkte Voigt seine Defensive mit Erfolg und sicherte dadurch die drei Punkte.

Tor: 1:0 Feldhus (40.).

TuS Heidkrug – VfR Wardenburg 0:8. Mit einer starken Leistung gegen allerdings überforderte Platzherren sicherten sich die Gäste drei Punkte und zeigten dabei tolles Kombinationsspiel mit sehenswerten Toren. Bereits zur Halbzeitpause war die Begegnung entschieden. Nicht weniger als fünf Treffer erzielte der VfR bis dahin. Nach dem Seitenwechsel hielt die Überlegenheit an, was weitere Treffer zur Folge hatte. Besonders effektiv zeigten sich dabei Spielertrainer Hakan Cengiz und Sven Hörnlein, die jeweils dreimal trafen.

Tore: 0:1 Kromm (11.), 0:2 Cengiz (27.), 0:3 Hörnlein (30.), 0:4 Cengiz (34./FE), 0:5/0:6 Hörnlein (43./52.), 0:7 Cengiz (75.), 0:8 Hentzgen (83.).

SV Tungeln – TurAbdin 0:3. Bis auf den dritten Gästetreffer, der wegen einer Unkonzentriertheit in der Nachspielzeit fiel, war Tungelns Trainer Alexander Reil mit dem Auftritt seiner Mannschaft absolut zufrieden. „Die Gäste waren zwar feldüberlegen, hatten aber gegen unsere gute Abwehr nicht viele Möglichkeiten“, sagte Reil. Auch die Tungelner besaßen gute Chancen durch Örtel, Wiener und Koschewitz. Letzterer lieferte eine starke Vorstellung.

Tore: 0:1/0:2 Yousef (7./39.) (39.), 0:3 Celik (90. + 2).

GW Kleinenkneten – SV Achternmeer 0:8. Sieben Tore legten die Gäste gegen die überforderten Platzherren in der ersten Halbzeit vor. Besonders schussfreudig zeigte sich Deniz Akman, der fünf Treffer erzielte. In der Folge mischte SVA-Spielertrainer Andre Haake seine Mannschaft kräftig durch, die weitere Möglichkeiten besaß, aber nicht mehr kaltschnäuzig genug agierte. Die Platzherren gaben trotz des hohen Rückstandes nie auf und spielten die Partie tapfer und vor allen Dingen fair bis zum Schluss durch.

Tore: Akman (5), A. Haake (2), Kleen (1).

FC Hude – TSV Großenkneten 1:3. Viele individuelle Fehler der Huder begünstigten den Gästesieg. Besonders die beiden Szenen, die zu Foulelfmetern für Großenkneten führten, waren Grund für Hudes Betreuer Bernd Stolle, von „Dummheit“ zu sprechen. „Wenn man so hingeht, muss man mit einem Elfmeterpfiff rechnen“, meinte er. Insgesamt sei es eine schwache Begegnung gewesen. Bienert (FCH) sah die Ampelkarte (83.).

Tore: 0:1Theile (11.), 0:2/0:3 Stapel (48.FE/53.), 1:3 Bürmann (61.).

Baris Delmenhorst – Delmenhorster TB 0:3. Ein Blitztor (1.) sorgte für Feld-Überlegenheit der Gäste. In einem offenen Schlagabtausch hatte der DTB die besseren Möglichkeiten und musste lediglich im ersten Abschnitt einige bange Minuten überstehen. Nach dem Wechsel waren die Gäste dominant.

Tore: 0:1 Tüsselmann (1.), 0:2 Steinke (80.), 0:3 Tüsselmann (90.).

Harpstedter TB – SVG Berne 2:0. „Das war das schlechteste Spiel seit zwei Jahren. Nach dem Motto, Not gegen Elend“, meinte HTB-Trainer Marc Wulferding. Nur über die drei Punkte konnte er am Ende froh sein. Das Spiel wollte n er und seine Spieler bei einem Bummel über den Bremer Freimarkt schnell vergessen.

Tore: 1:0 Hauke Glück (81.), 2:0 Wulferding (89.).

Hürriyet – TuS Hasbergen 1:5. Trotz des klaren Ergebnisses war Hasbergens Trainer David Rodewyk mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen und können froh sein, dass uns nach dem Führungstreffer der Gastgeber vor der Halbzeit der Ausgleich gelungen ist.“ Innerhalb von zehn Minuten erzielten die Gäste vier Treffer.

Tore: 1:0 (23.), 1:1 But (47.), 1:2 Nowag (60.), 1:3/1:4 Lersch (66.(68.), 1:5 Nowag (69.).