LANDKREIS - Auf fünf Punkte angewachsen ist der Vorsprung von Tabellenführer Wildeshausen in der Fußball-Kreisliga. Wardenburg hat sich durch den Sieg im Derby gegen Munderloh auf Platz drei vorgearbeitet. Dass sich noch keine Mannschaft mit einem Abstieg angefreundet hat, zeigen sowohl die Siege von Hasbergen und Ahlhorn, als auch das Remis zwischen Ippener und Achternmeer.

Ahlhorner SV II – TSV Ganderkesee 3:0. Nach einer ausgesprochen schwachen ersten Halbzeit, in der die Gäste mit dem holprigen Platz besser zurecht kamen und auch Möglichkeiten zur Führung hatten, wurde die Begegnung nach dem Seitenwechsel anspruchsvoller. Nun waren es die Platzherren, die mehr vom Spiel hatten. Endgültig löste sich die Blockade mit dem Führungstreffer durch Swen Arkenbout (56.). Als Bakenhus wenig später erhöhte, wussten die Gäste scheinbar, dass sie diese Begegnung nicht mehr herumreißen würden.

Tore: 1:0 Arkenbout (56.), 2:0 Bakenhus (67.), 3:0 Arkenbout (74.).

TSV Ippener – SV Achternmeer 2:2. „Wir müssen froh sein, dass die Gäste nicht mit vier Toren in Führung gegangen sind,“, sagte Ippeners Trainer Uwe Nüsse. Der erste SV-Treffer sei aus stark abseitsverdächtiger Position gefallen. Die Achternmeerer hatten eine Vielzahl an Möglichkeiten, Treffer zu erzielen. Zweimal trafen sie die Torlatte, ehe sie das zweite Tor markierten. Erst der Anschlusstreffer durch einen Foulelfmeter nach gut einer halben Stunde motivierte die Platzherren, die noch vor der Pause den Ausgleich erzielten.

Tore: 0:1 Haake (8.), 0:2 Akman (18.), 1:2 Behrahmi (33./FE), 2:2 Maloul (43.).

TuS Hasbergen – Hicretspor 3:1. Fußballerisch sei die Begegnung eine „Katastrophe“ gewesen, meinte Hasbergens Trainer David Rodewyk. Hauptsächlich meinte er damit seine Mannschaft, die den Rückstand hinnehmen musste. Danach wurde sie etwas besser, und nach der Pause drehte sie die Partie. Als Gästespieler Gök (72.) die Rote Karte sah, stiegen die Siegchancen. Das dritte Tor machte alles klar. Die Ampelkarte gegen Hasbergens Nowak (90.+2) störte nicht mehr.

Tore: 0:1 Yildiz (20.), 1:1 Termin (54.), 2:1 J. Korfmann (69.), 3:1 Scholtysik (90. + 2).

VfR Wardenburg – TV Munderloh 3:1. „Obwohl wir schon in der ersten Minute durch ein Traumtor von Carsten Köhler in Rückstand geraten sind, haben wir einen hochverdienten Sieg gelandet“, sagte Wardenburgs Trainer Ralf Cordoni. Er war froh, dass der Ausgleich nicht lange auf sich warten ließ. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erzielte Marco Ulpts seinen zweiten Treffer der die Führung bedeutete. Nach der Pause war Wardenburg klar überlegen, musste aber immer wieder bei Standardsituationen aufpassen. Erst kurz vor dem Abpfiff stellte Hörnlein das Endergebnis sicher.

Tore: 0:1 C. Köhler (1.), 1:1/2:1 Ulpts (5./45.), 3:1 Hörnlein (87.).

SVG Berne – Baris Delmenhorst 1:2. Der Tabellenzweite beherrschte zwar das Mittelfeld, war aber im Angriff über die gesamte Spielzeit zu harmlos. Die Abwehrspieler der Gäste waren immer einen Schritt schneller am Ball, so dass Bernes Stürmer nicht zur Entfaltung kamen. Baris-Torjäger Kocademir stellte mit zwei Treffern den Vorsprung her, ehe Berne per Foulelfmeter in der Schlussphase verkürzen konnte.

Tore: 0:1/0:2 Kocademir 28./75.), 1:2 Jenegan (85./FE).

VfL Stenum II – FC Hude 1:4. Mit Galgenhumor tröstete sich Stenums Trainer Matthias Trätmar: „ Einige meiner Spieler haben bei dem schönen Wetter wenigstens etwas Farbe bekommen“, spottete er ob der schwachen Leistung seiner Mannschaft. Und weiter: „Vor dem Tor des Gegners kommt das große Flattern. Jeder gibt die Verantwortung ab“, sagte er. Die Gäste hatten in Stopinsek einen zweifachen Torschützen, der schon früh die Weichen auf Sieg stellte. Nach dem dritten Tor war das Spiel entschieden.

Tore: 0:1/0:2 Stopinsek (19./24.), 0:3 Bienert (66.), 1:3 Martin (88.), 1:4 D. Winkler (90.).

Delmenhorster TB – SV Tungeln 0:3. Auch gegen Tungeln konnten die Delmenhorster ihre Talfahrt nicht beenden. Trainer Thorsten Sander knapp zum Spiel: „Wir hatten nicht eine Tormöglichkeit und zeigten uns sehr lauffaul. Daher haben wir auch kein besseres Ergebnis verdient.“ Die Gäste zeigten keine überragende Leistung. Trotzdem reichte diese, um die harmlosen Platzherren jederzeit in Schach zu halten und nach langer Zeit wieder einen Sieg zu holen.

Tore: 0:1 Böttcher (16.), 0:2/0:3 Majewski (21./56.).

TurAbdin – VfL Wildeshausen 0:0. „Das Unentschieden geht völlig in Ordnung“, meinte Wildeshausens Trainer Jürgen Gaden. Seiner Meinung nach sei seine Mannschaft zwar spielerisch etwas besser gewesen, aber Chancen gab es auf beiden Seiten. Die wohl größte Möglichkeit hatte Wallner, als er nach einer missglückten Faustabwehr frei stehend vor dem Tor zum Schuss kam (70.). Doch er drosch den Ball über das Gehäuse. Das wollte ihm Trainer Gaden, der mit Kern, Toppel, Büttelmann und Reil gleich vier Leistungsträger ersetzen musste, aber nicht ankreiden