Landkreis - Ohne Schiri geht es nicht: In der Regionsoberliga der Handballfrauen wurde die Begegnung zwischen VfL Rastede und TSG Hatten-Sandkrug aufgrund fehlender Schiedsrichter abgesagt.
HSG Friesoythe - TSV Ganderkesee 30:24 (17:14). Etwas zu hoch fiel laut TSV-Coach Marc Voßhans die Niederlage beim Aufstiegsfavoriten aus. Gegen die starken Gastgeberinnen war durchaus mehr drin, doch leisteten sich die Ganderkeseerinnen zwei kleine Schwächephasen, die von den spielstarken Gastgeberinnen eiskalt genutzt wurden. Nach einem 4:2 für Friesoythe kam die Voßhans-Sieben besser in die Partie und erspielte sich durch viel Bewegung ohne Ball gute Torchancen. Über 7:7 (17. Minute) setzte sich Ganderkesee in einer Überzahlsituation auf 10:7 durch Anna-Lena Reinsch ab. Nach dem 9:11-Anschluss zogen die Gastgeberinnen ihr konsequentes Tempospiel auf und gingen mit 14:11 wieder in Führung. Zu Beginn der zweiten Hälfte erspielte sich Friesoythe ein komfortables 20:14 (36.). Nach einer Auszeit verkürzte der TSV wieder auf 21:23 (49.). Auch fünf Minuten vor dem Ende war beim 23:26 ein Punktgewinn noch in Reichweite, allerdings nutzten die Friesoytherinnen eine Überzahlsituation eiskalt aus.
HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II - VfL Oldenburg V 29:14 (16:8). Kleiner Befreiungsschlag für die HSG-Reserve: Das Team von Coach Hendrik Kossen konnte nicht nur den ersten Saisonsieg feiern, sondern auch die Abstiegsränge verlassen. Kossen sah ein gutes Spiel seines Teams, denn die Abwehr um Torhüterin Aylin May stand sehr sicher, und auch im Angriff wurden die Vorgaben gut umgesetzt. Jana Folkerts (vier Tore) setzte dabei – im ersten Einsatz nach langwieriger Verletzung – in der Mittelposition ihre Mitspielerinnen geschickt ein. So dominierte die HSG-Zweite den Gegner und setzte sich über 10:6 zur Pause auf acht Tore ab. Auch nach dem Seitenwechsel war die Kossen-Sieben weiter spielbestimmend. So wuchs der Abstand schnell auf 23:10 an.
TV Neerstedt II - TuS Augustfehn 31:35 (13:17). Zu lange brauchte Neerstedts Zweitvertretung, um sich auf das Spiel der Gäste einzustellen. Auch hatte die Neerstedter Abwehr zu wenig Zugriff auf Augustfehns Haupttorschützen Kathrin Glaubke und Rena zur Loye, die zusammen 15 Tore erzielten. Mit dem Angriff war TVN-II-Coach Tim Gersner jedoch zufrieden. Nur in den Schlussminuten vermisste Gersner den Zug zum Tor. Trotzdem zeigten die Gastgeberinnen im Spiel gute Ansätze, mit denen sie den Favoriten manchmal in Verlegenheit brachten. Mit einem Blitzstart setzten sich die Gäste in der zweiten Hälfte auf 22:15 (36.) ab und verteidigten diesen Abstand sehr geschickt. Viktoria Brandt verkürzte zwar auf 30:34, doch in der verbleibenden Zeit waren die Würfe nicht mehr präzise genug.
