Landkreis - Gegen zwölf hoch motivierte „Rennpferde“ der Spvgg Brandlecht-Hestrup kamen die mit nur einem kleinen Kader angetretenen Handballerinnen des VfL Wildeshausen in der Landesklasse Süd am Donnerstag mit 26:42 arg unter die Räder. Lange Zeit zum Wunden lecken haben die VfL-Frauen nicht. Am Samstag tritt Wildeshausen um 18 Uhr bei Falke Steinfeld an. Die Gastgeberinnen sind Tabellenachter.
SpVgg Brandlecht-Hestrup - VfL Wittekind Wildeshausen 42:26 (21:13). Trotz der Pleite war Waldemar Köbke, der den beruflich verhinderten VfL-Coach Udo Steinberg vertrat, mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Gegen diesen schnellen Gegner fehlte besonders in der Schlussphase die Kraft und die Konzentration. Trotzdem hat die Mannschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr guten Einsatz gezeigt.“
Bei allem Lob – den Gästen war der Zahn schnell gezogen: Obwohl das Wildeshauser Rückzugsverhalten in Ordnung war, kamen die VfL-Spielerinnen dem Tempo der Spielvereinigung nicht nach. Mit mehr Widerstand und den Toren von Lea Böttjer und Malin Kracke kämpfte sich Wildeshausen nach einem 2:8 zumindest bis auf 7:11 (14. Minute) heran. Kurz vorher schied aber Sonja Lasrich verletzungsbedingt aus – Auswechselspielerinnen standen ab da nicht mehr zur Verfügung. Nach einem Fehlwurf-Festival auf beiden Seiten wurde zum Ende der ersten Hälfte das Tempo von Brandlecht-Hestrup wieder verschärft – und der Abstand auf acht Tore ausgebaut. Nach dem Seitenwechsel häuften sich beim VfL die Pfosten- und Lattentreffer. Die Abpraller nutzten die Gastgeberinnen postwendend zu weiteren Kontertoren, so dass die Begegnung nach dem 31:17 (42.) vorzeitig entschieden war. Nach einer Deckungsumstellung der Gastgeberinnen lief es bei Wildeshausen kurzzeitig rund. Kracke und Böttjer konnten auf 25:33 (50.) verkürzen – das war’s aber auch.
