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Handball HSG macht es mächtig spannend

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LANDKREIS - Die A-Jugend-Handballerinnen der HSG Harpstedt Wildeshausen haben den Sprung in die Landesliga geschafft. Sie setzten sich in eigener Halle in der zweiten Runde der Relegation durch. Nachsitzen muss die TSG Hatten-Sandkrug, die an diesem Sonntag ab 10.30 Uhr in eigener Halle an der Schultredde die letzte Chance bekommt. Ausgeschieden sind die Jungen der HSG Hude/Falkenburg.

Nichts zu bestellen hatte die HSG Hude/Falkenburg. Sie verlor gegen die SG Neuenhaus/Uelsen (13:23), den VfL Edewecht (16:24), den TV Bissendorf-Holte (11:19) und den Gruppensieger THC Westerkappeln (12:21). Das Team tritt damit in der kommenden Saison in der Region an.

Besser, aber spannend machten es die A-Mädchen der HSG Harpstedt/Wildeshausen. Das Team von Trainer Udo Steinberg war in der ersten Partie völlig von der Rolle. Gegen Falke Steinfeld brachten ihm viele Abspielfehler und Schwächen im Abschluss eine 14:20 (7:9)-Niederlage ein. Doch gegen den TV Bohmte waren die HSG-Mädchen dann kaum wiederzuerkennen. Von Beginn an gingen sie hohes Tempo, zeigten sehenswerte Kombinationen und nutzten ihre Chancen. Da zudem die Abwehr sicher stand, kamen sie über ein 8:5 zur Pause zu einen 21:12-Erfolg. Trotzdem musste die HSG ihre letzte Partie gegen den TV Cloppenburg gewinnen, um sich den Landesliga-Platz zu sichern. Sie fand zunächst aber nicht zu ihrem Rhythmus. Als Steinberg bei einem 2:4-Rückstand die Deckung umstellte und die halbrechte Rückraumspielerin des TVC in kurze Deckung nehmen ließ, kam die HSG in Fahrt. Sie ging mit vier Toren in Führung. Doch nach der Pause verkürzte der TVC innerhalb von fünf Minuten auf 10:11 und hatte beim 15:15 sogar die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Dann ging aber ein Ruck durch das HSG-Team, das sich im Schlussspurt mit drei Toren in Folge doch noch den Sieg und den Aufstieg in die Landesliga sicherte.

Eine ärgerliche 14:15-Niederlage im dritten und entscheidenden Spiel gegen den TuS Wagenfeld brachte den A-Mädchen der TSG Hatten-Sandkrug eine Sonderschicht ein. Sie wurden in Oldenburg Gruppendritter und müssen nun in der letzten Runde am Sonntag versuchen, sich noch zu qualifizieren. Die TSG startete mit einem 20:18 über die HSG Aurich, musste aber nach dem 17:23 gegen den VfL Oldenburg II Wagenfeld besiegen, um Landesligist zu werden. Doch die TSG vergab in dieser Partie etliche Chancen, darunter einen Strafwurf in der Schlussphase, so dass sie am Ende mit leeren Händen dastand. Zu allem Überfluss verletzte sich Zu­ gang Isabel Küppers am Fuß und wird in der abschließenden Runde fehlen.

Für die A-Mädchen

der HSG Harpstedt/Wildeshausen spielten Christina Martinkowski, Nadine Schröder (Tor), Hannah Bäumler (13 Treffer), Marie Hammann (2), Deborah Henkels (9), Judith Henkels (2), Angie Hohnholt (2), Thea Hübner (5), Anna Lena Idel (1), Rieke Jarren (2), Malin Kracke (1), Sina Lasrich (4), Inken Schaper (11) und Michelle Wilker (2).

Für die TSG Hatten-Sandkrug liefen Laura Lissewski (3), Lisa-Marie Hillmer (9), Louisa Pouwels, Franziska Gil (2), Esther Mutuya-Rüscher (7), Isabel Küppers (5), Merle Rindfleisch (12), Yvonne Weilke (3), Rebecca Schumann, Lisa Kravagna, Merle Sonntag-Büsing und Laura Sanders (7) auf.

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