LANDKREIS - LANDKREIS/QUS - Der Gewinner des Wochenendes in der Handball-Kreisoberliga Ost der Frauen war der spielfreie Spitzenreiter TSG Hatten-Sandkrug, denn Verfolger Harpstedt patzte erneut.
Harpstedter TB II – TV Neerstedt II 20:21 (9:12). Durch die zweite Niederlage in Folge ist der HTB vorerst aus dem Titelrennen ausgeschieden. Grund dafür war, dass der HTB-Angriff es viel zu genau machen wollte und achtmal Holz traf. Gegenüber dem letzten Spiel zeigten sich die Gastgeberinnen zwar verbessert, doch fehlte wieder der richtige Biss. So wurden die schnellen TVN-Angreiferinnen nicht konsequent angegangen – besonders die reaktivierte Monika Kupka war im Rückraum genauso wie Tanja Scholz kaum zu halten.
Insgesamt war die Partie ausgeglichen. Daran änderte auch ein zwischenzeitlicher Vier-Tore-Vorsprung des TVN nichts, denn beim 18:18 (47.) war Harpstedt wieder auf Augenhöhe. In den letzten zehn Minuten vergaben beide Teams allerbeste Chancen. Pannach und Klostermann brachten den TV 21:19 in Führung, die Timmermann nur noch verkürzen konnte.
HTB-Tore: Bokelmann (4), Kracke (1), Martens-Sparkuhl (1), Schönbrunn (5), Timmermann (3), Zobel-Elders (6). TVN-Tore: Abrahams (2), Klostermann (1), Kupka (7), Pannach (3), Panschar (1), Scholz (7).
HSG Hude/Falkenburg II – SV Brake 18:21 (8:11). Eine unglückliche Niederlage der HSG, die auf Torfrau Katja Werner verzichten musste, die sich beim Aufwärmen verletzt hatte. Für sie ging Feldspielerin Annika Seemann zwischen die Pfosten. Brake führte 5:3 (15.) und hielt diesen Vorsprung lange. Mit Sandra Peters (von HSG V) wurde die Abwehr sicherer (12:13/35.). Da aber die Rückraumschützinnen der Gäste nicht ausgeschaltet werden konnten, war die Niederlage nicht zu verhindern.
HSG-Tore: Imke Hegeler (1), Nicole Hegeler (1), Holder (5), Niemann (3) Schmidt, Tönjes (1). SVB-Tore: Dubberke (2), Gloystein (4), König (2), Lorenz (4), Neubacher (1), Wibke Pargmann (2), Schwarze (5), Thümler (1).
VfL Wildeshausen – HSG Delmenhorst21:20(14:8). Ein glücklicher Sieg des VfL, denn die Gäste vergaben gleich vier Siebenmeter und weitere gute Chancen. Nach zähem Beginn (5:5) übernahm Wildeshausen das Kommando, was sich im Pausenergebnis niederschlug. Nach dem Wechsel kam die HSG besser ins Spiel, wurde nach Ansicht des VfL-Verantwortlichen aber auch in manchen Situationen bevorteilt. Wiederholt wurde nach unfairen Attacken der VfL-Abwehr auf Strafwurf entschieden. So kamen die Gäste kontinuierlich näher. Spannend wurde es in der Schlussphase, als die HSG auf 20:21 verkürzte (56.), aber nicht ausgleichen konnte.
VfL-Tore: Abeln (3), von Deetzen (2/2), Johannes (1), Klostermann (1), Siemer (4), Uelecke (2), Wachsmann (8). HSG-Tore: Barkemeyer (3), Brinkmann (1), Hildener (2), Hoxha (4), Logemann (1), Schröder (9).
TS Hoykenkamp – SG F’fehn/P’fehn III13:15 (6:4). TSH-Coach Werner Spinning hätte am liebsten geschwiegen über dieses Spiel, denn gegen einen schwachen Gegner habe seine Sieben noch schwächer gespielt, sagte der Trainer. Eine „normale“ Leistung hätte der Turnerschaft gereicht, um die SG deutlich zu bezwingen. Doch erreichte keine Spielerin Normalform, so dass es zu einem niveaulosen Spiel kam, in dem die TSG nach 47 Minuten 11:10 führte. Danach brach das Team ein, was der Gast zum Sieg nutzte.
TSH-Tore: Becker (2), Christine Bell (2), Häger (1), Julia Honisch (4), Bianca Meier (1), Schmertmann (2), Tjarks (1).
