Landkreis - In der Handball-Landesklasse der Frauen holten die HSG Hude/Falkenburg II und die HSG Harpstedt/Wildeshausen Heimsiege, während die TSG Hatten-Sandkrug auswärts verlor.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - TuS Frisia Goldenstedt II 28:20 (13:11). Im Spiel der letzten noch sieglosen Mannschaften bejubelte am Ende die HSG den ersten doppelten Punktgewinn. Garant für diesen Erfolg war die überragende Leistung von Torhüterin Christine Martinkowski, die mit etlichen tollen Paraden den gegnerischen Angriff im Laufe des Spiels mehr und mehr entnervte und außerdem von neun Strafwürfen sieben abwehrte. Im Angriff überzeugten außerdem Thea Hübner, die sich auf der linken Außenbahn wiederholt glänzend durchsetzte (7 Tore), sowie Malin Kracke am Kreis und aus dem Rückraum (6).

Von Beginn an versuchte das Team von Coach Udo Steinberg, Tempo ins Spiel zu bringen und so die gegnerische Deckung unter Druck zu setzen. Allerdings hatte die eigene Abwehr mit den Haupttorschützen Jana Feder und Mariska Schewe einige Probleme, und so war es bis zum 15:15 (42.) ein offener Schlagabtausch. In den folgenden 13 Minute drehte die Steinberg-Sieben aber auf und setzt sich entscheidend auf 25:16 (55.) ab. „Die Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und sich im Laufe des Spiels enorm gesteigert“, lobte der HSG-Coach.

HSG Hude/Falkenburg II - SG Obenstrohe/Dangastermoor 41:24 (16:13). So langsam scheint die HSG Hude/Falkenburg II richtig in Schwung zu kommen, denn im Spitzenspiel fegte das Team von Trainerin Inge Breithaupt den bisherigen Tabellenzweiten aus der Halle. Mit viel Tempo setzte sich die HSG gleich richtig in Szene und warf bis Mitte der ersten Hälfte eine 10:4-Führung heraus. Nach dem 13:6 (21.) kam allerdings etwas Sand in Spielgetriebe der Landkreislerinnen. Kurz nach der Pause verkürzten die Gäste sogar auf zwei Tore (18:16/33.). Doch danach folgte eine Demonstration der Heimmannschaft, während die Friesländerinnen dem hohen Tempo Tribut zollten. Nur noch sporadisch kamen die Gäste zu Toren, während das Breithaupt-Team auf 32:20 enteilte und auch in der verbleibenden Zeit nicht mehr locker ließ.

SV SF Larrelt - TSG Hatten/Sandkrug 20:19 (8:10). Nach der zweiten Niederlage in Folge fiel die TSG endgültig ins Tabellenmittelfeld zurück. Dabei schien sich das Team von Coach Grzegorz Goscinski gegenüber der letzten Begegnung schon verbessert zu haben, denn die Deckung ließ den gegnerischen Angriff nur selten zur Entfaltung kommen und hatte zudem mit Keeperin Fenja Schwarck einen starken Rückhalt. Doch im Angriff lief einfach zu wenig zusammen, denn sowohl im Spielaufbau als auch im Abschluss ließ die TSG-Offensive viele Wünsche offen. War die Begegnung zunächst bis zum 4:4 (14.) völlig ausgeglichen, schien die TSG anschließend besser in die Spur zu finden, denn nach einem Treffer von Rebecca Dannemann lagen die Gäste mit 7:5 (20.) vorne. Doch vergaß die TSG in dieser Zeit weitere Treffer nachzulegen und den Vorsprung auszubauen. So kamen die Gastgeberinnen immer wieder heran. Nach dem Ausgleich zum 14:14 (40.) verlor die TSG mehr und mehr den Faden im Spiel. Zehn Minuten vor Schluss führte Larrelt mit 18:16. Was die TSG danach auch versuchte, Larrelt hatte immer die richtige Antwort.