LANDKREIS - In der Handball-Landesklasse der Männer konnte am Sonnabend der TSV Ganderkesee mit dem 32:16 gegen Aurich einen deutlichen Sieg einfahren.

HSG Blexen/Nordenham – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 30:19 (15:9). Nur mit einem schmalen und nicht eingespielten Team hatten die Gäste aus Grüppenbühren/Bookholzberg in der Wesermarsch keine Chance. Sie mussten am Ende erneut eine herbe Niederlage einstecken. Nur in den ersten Minuten bestimmte das Landkreis-Team das Spiel und führte nach Treffern von Blankemeyer und Hammler mit 2:0. Danach übernahmen aber die Gastgeber das Kommando und bauten nach dem Ausgleich ihren Vorsprung über 6:3 vorentscheidend auf 12:4 (22.) aus. In dieser 20-minütigen Phase gelang Grüppenbühren/Bookholzberg nur noch ein Treffer und es zeigte sich, woran es dem Gast fehlte. Im Angriff spielte er nach Meinung von Trainer Jens Nehls zu schlecht – Druck auf die gegnerische Abwehr war so gut wie nicht vorhanden.

Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte gelang es den Gästen, den Abstand zu halten, doch nach dem 14:20 (45.) brachen schließlich alle Dämme. „So kann es nicht weitergehen. Jedes Wochenende läuft eine andere Mannschaft auf, kontinuierliche Arbeit kann so nicht geleistet werden“, zeigte sich Nehls frustriert.

TSV Ganderkesee – OHV Aurich III 32:16 (16:7). Ohne Chance waren die nur mit einem Auswechselspieler angetretenen Auricher Oldies und kassierten am Ende eine herbe Schlappe. Dabei lief es bei den Gastgebern nur phasenweise richtig rund, doch reichte das aus, um den Gegner schon nach kurzer Zeit spielerisch fest im Griff zu haben.

Mit Tempospiel übernahmen die Gastgeber von Beginn an das Kommando, doch Aurich hielt die Partie bis zum 5:7 Mitte der ersten Hälfte noch offen halten. Dann lief der TSV-Express auf vollen Touren und trotz vieler ausgelassener Torchancen baute der TSV seinen Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich aus. Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Druck der TSV-Sieben nicht nach. Über schnelle Gegenstöße und die zweite Welle kam sie immer wieder zu leichten Toren und als Nils Kruse, der auf der rechten Außenbahn eine überzeugende Leistung bot, Mitte der zweiten Hälfte zum 26:12 einnetzte, war die Partie eigentlich schon gelaufen.

HSG Delmenhorst II – VfL Rastede 21:19 (8:9). Nur sehr zäh kamen beide Mannschaften ins Spiel. Es dauerte sieben Minuten, ehe die HSG durch einen verwandelten Strafwurf von Kreuzer ihren ersten Treffer erzielte. Die Hausherren blieben gegen den schwachen Gegner immer auf Tuchfühlung und erhöhten nach dem Seitenwechsel den Druck.