LANDKREIS - Zwei Derbys, die es in sich haben: So lässt sich das Programm in der Handball-Landesliga an diesem Wochenende treffend zusammenfassen.
HSG Delmenhorst II – TSG Hatten-Sandkrug II (Sonnabend, 19.15 Uhr, Sporthalle am Stadion). TSG-Coach Hauke Rickels wird wohl wieder improvisieren müssen. Auf Grund mehrerer Ausfälle sind für ihn keine optimalen Voraussetzungen gegeben. Da auch die A-Jugendlichen am Nachmittag in Grambke spielen, ist es fraglich, ob sie für diese Partie noch eingesetzt werden sollen. Im Hinspiel hatte die TSG einen sehr guten Tag erwischt und den Gegner nach einem starken Spiel deutlich geschlagen. Damit rechnet Rickels dieses Mal überhaupt nicht. Gleichwohl müssen die Punkte her, um das rettende Ufer zu erreichen. Ähnlich sieht es bei den Gastgebern aus: Sie sind zurzeit zwar mit einigen Spielen im Rückstand. Als Tabellenletzter stehen sie aber mit dem Rücken zur Wand. Für beide Mannschaften geht es in diesem Vier-Punkte-Spiel um sehr viel. Mit einer weiteren Niederlage würde die HSG dem Abstieg wohl kaum noch entgehen können.
Doch wird Neitzel sein bestes Team ins Rennen schicken können, um mit weiteren Punkten die Hoffnung noch zu erhalten.
TS Hoykenkamp – TV Neerstedt II (Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle Heide). Auch die TS Hoykenkamp erwartet mit dem TV Neerstedt II einen Nachbarn zum Derby. Nachdem das Stürenburg-Team am letzten Spieltag durch eine Niederlage in Bramsche den Sprung an die Spitze verpasste, will es die Mannschaft dieses Mal besser machen – zumal die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg noch spielfrei ist. Die Turnerschaft wird gut vorbereitet in dieses Match gehen. Sie hat sich in den Osterferien keine Pause gegönnt. Stürenburg geht davon aus, dass Neerstedts Interimscoach Frank Nagel, der den im Urlaub befindlichen Marcel Meyer vertritt, die A-Jugendlichen zur Verfügung stehen werden. Wenn die Gastgeber wieder zu ihrer gewohnt starken Abwehrleistung finden, dürften sie den gegnerischen Angriff besser in den Griff bekommen als im Hinspiel, das die Einheimischen nur ganz knapp für sich entscheiden konnten. Für die Neerstedter ist die Saison eigentlich schon gelaufen,
denn sowohl nach oben wie auch nach unten kann eigentlich nichts mehr passieren. Die Grünhemden haben aber keine Punkte zu verschenken und werden deshalb wieder voll auf Angriff spielen.
