LANDKREIS - In der Handball-Landesliga der Männer startet an diesem Wochenende das letzte Viertel der Saison. Die besten Aussichten haben derzeit die TS Hoykenkamp als Erster und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg als Tabellenzweiter.
HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – TuS Bramsche (Sonnabend, 19 Uhr, Sporthalle am Ammerweg). Mit dieser Mannschaft hat das Schwepe-Team noch eine Rechnung offen. Die HSG musste nach glänzender Hinserie gegen Bramsche den ersten Punktverlust hinnehmen. Besonders die Deckung sollte weiter gefestigt werden, da die Gäste viel über Tempo und die schnelle Mitte versuchen werden. Zudem muss in der Offensive die Durchschlagskraft erhöht werden. Erneut verletzt ist Sebastian Oetken, der sich im Training einen Bänderriss zugezogen hat. Auch Dörgeloh wird der Mannschaft weiterhin fehlen. Überdies spielt Schwab-Sacher aus privaten Gründen nicht mit. Ob Hendrik Kossen nach seiner Schulterverletzung wieder einsatzbereit ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden.
TV 01 Bohmte – TV Neerstedt II (Sonntag, 11 Uhr). Die Gastgeber stehen einen Platz hinter dem Team von Frank Nagel und würden im Falle eines Sieges dessen Platz übernehmen. Die Voraussetzungen sind denkbar ungünstig für Neerstedt: Mit Marcel Biedermann und Matthias Steenken fehlen zwei ganz schnelle Spieler für das Tempo und die Gegenstöße. Ob die A-Jungendlichen Malte Kruse, Torben Schachtschneider und Tobias Schenk mit von der Partie sein werden, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Trainer Nagel will versuchen, den Gegner von Beginn an mit mannschaftlicher Geschlossenheit und schnellem Spiel unter Druck zu setzen, um so die entscheidenden Tore zu erzielen.
TS Hoykenkamp – TV Dinklage (Sonntag, 16 Uhr, Heide). Das Hinspiel gewann die Turnerschaft nur hauchdünn. Hoch konzentriert geht Hoykenkamp deshalb in das Rückspiel. Der Spitzenreiter will zeigen, dass er zu Recht oben steht. Besonders auf den starken Rückraum der Gäste wird Stürenburg sein Hauptaugenmerk legen. Obendrein ist bei den schnellen Gegenstößen der Dinklager ein konzentriertes Rückzugsverhalten notwendig. Bis auf den verletzten Patrick Stolz und den aus privaten Gründen fehlenden Christian Schadendorf kann der Trainer seine beste Formation aufbieten, um zwei der noch fehlenden elf Punkte zur Meisterschaft holen.
SG Friedrichsfehn/Petersfehn – TSG Hatten/Sandkrug II (Sonntag, 17 Uhr). Die Gegensätze könnten unterschiedlicher nicht sein: Während die Gäste noch ums Überleben in der Liga kämpfen, ist die SG mit ihrem Platz im oberen Tabellendrittel gesichert und kann entsprechend befreit aufspielen. So liegt der Druck bei der TSG. Besonders erstaunlich ist es immer wieder, dass sich die Youngster so schnell in die Härte dieser Liga eingefunden haben und als Leistungsträger kaum noch aus den Reihen der TSG wegzudenken sind. Die Rickels-Truppe hat genug Potenzial, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Dafür darf man den spielstarken Gegner aber nicht ins Rollen kommen lassen. Ein besonderes Augenmerk gilt es auf Spielmacher Henning Pickert sowie auf den Rückraumschützen Plagemann zu richten. Die TSG geht dieses Spiel in Bestbesetzung zuversichtlich an.
