LANDKREIS - Ein schlechten Saisonstart erwischten in der Fußball-Kreisliga der SV Tungeln und FC Hude. Beide Mannschaften verloren ihre Heimspiele. Aufsteiger TuS Heidkrug II hat sich scheinbar schnell an die neue Spielklasse gewöhnt.
TV Munderloh VfR Wardenburg 3:0. Eindrucksvoll revanchierten sich die Munderloher für die im Kreispokalendspiel erlittene Niederlage. Mit einem sehenswerten Tor brachte Patrick Seeger seine Mannschaft schon nach wenigen Minuten in Führung. Das kam Trainer Torsten Voigt taktisch sehr entgegen. Tobias Schmitz erhöhte mit seinem ersten Ballkontakt (36.). Nach der Pause versuchten die Gäste, dem Spiel noch eine Wende zu geben, aber der dritte Treffer zerschlug alle Wardenburger Hoffnungen.
Tore: 1:0 Seeger (2.), 2:0 Schmitz (36.), 3:0 T. Köhler (78.).
GW Kleinenkneten TSV Ippener 2:2. Lange Zeit sahen die Gäste wie sichere Sieger aus. Krenar Krasniqi und Neuzugang Sascha Pfeiffer hatten Ippener in Führung geschossen. GWK-Keeper Petter musste sein ganzes Können unter Beweis stellen, um weitere Gästetore zu verhindern. Der TSV Ippener hatte sich gut auf die Spielweise des Aufsteigers aus Kleinenkneten eingestellt. Aber Piotr Zaloga sicherte seiner Mannschaft mit zwei Treffern den etwas glücklichen Punkt.
Tore: 0:1 Krasniqi (10.), 0:2 Pfeiffer (67.), 1:2/2:2 Zaloga (70./77.).
TSV Ganderkesee VfL Stenum II 1:0. Es ist zum Haare ausreißen. Wir hätten gegen eine zwar engagierte, aber harmlose Gästemannschaft Tore im Minutentakt schießen müssen, meinte TSV-Trainer Raphael Riekers. Er war allerdings froh, dass sein Team zumindest einmal getroffen hatte. Dieser Sieg geriet jedoch in der Schlussminute noch in Gefahr, als Stenum nach einer Ecke das Tor nur knapp verpasste.
Tor: 1:0 Schrank (25.).
SV Tungeln Baris Delmenhorst 4:7. Den Zuschauern wurde einiges geboten. Bis zum 3:3 war die Begegnung ausgeglichen, wobei die Tungelner bei den Gästetoren kräftig mitgeholfen hatten. Die erneute Delmenhorster Führung in derselben Minute schockte Tungeln derart, dass Baris diesen Vorsprung durch Konter weiter ausbaute und die Platzherren nur noch verkürzen konnten. In der 90. Minute sah Tungelns Neuzugang Mustafa Sorie die gelb-rote Karte.
Tore: 0:1 Kocademir (7.), 1:1 Sorie (16.), 1:2 Caki (18.), 2:2 Gruel (45.), 2:3 N. Balikci (53.), 3:3 Gruel (62.), 3:4 N. Balikci (62.), 3:5 C. Balikci (75.), 3:6 Mujaj (77.), 4:6 Sorie (82.), 4:7 Kocademir (90. + 5).
FC Hude SVG Berne 0:1. Es war heute einfach zu wenig, was wir geboten haben. In dieser Verfassung konnten wir Berne nicht schlagen, sagte Hudes Betreuer Bernd Stolle. Er hatte insgesamt kein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. In der ersten Halbzeit wurde sich auf Seiten der Platzherren zu wenig bewegt und nach vorne lief überhaupt nichts. Nach dem Pausentee gingen die Spieler von Trainer Peter Böschen zwar etwas engagierte ans Werk, konnten die Gästeabwehr aber nie in Verlegenheit bringen. Das Siegtor für die SVG Berne erzielte in der Anfangsphase York Nagler mit einem spektakulären Treffer.
Tor: Nagler (7.).
TuS Heidkrug II Delmenhorster TB 3:0. Dieses von Kampf geprägte Spiel hätte keinen Sieger haben dürfen, meinte DTB-Trainer Thorsten Sander. Nach seiner Meinung wäre für seine Mannschaft mehr drin gewesen. Er haderte allerdings mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, mit denen die Platzherren besser klar kamen. Mit einem Sonntagsschuss in den Torwinkel eröffnete Christian Goritz den Torreigen, der später in der Schlussphase fortgesetzt wurde.
Tore: 1:0 Goritz (12.), 2:0 Derakshan (65.), 3:0 Metzner (90. + 1).
Hicretspor SV Achternmeer 4:2. Wir brauchen uns heute bei keinem zu beklagen weil wir das Spiel selbst verloren haben, sagte Achternmeers Spielertrainer Andre Haake. Er bedauerte, dass seine Mannschaft es nicht geschafft habe, nach dem Zwei-Tore-Vorsprung der Platzherren noch vor der Halbzeitpause den Anschluss herzustellen. Dann hätte die Begegnung noch einmal kippen können, meinte Haake. Doch der dritte Treffer für Hicretspor brach die Moral der Gäste endgültig, die sich nun ihrem Schicksal ergaben. Maasers Treffer per Foulelfmeter änderte daran auch nichts, denn prompt schlugen die Platzherren zurück.
Tore: 1:0 Trocha (4.), 2:0 Kottan (20.), 3:0 Taifun (55.), 3:1 Maaser (67./FE), 4:1 Ali (81.), 4:2 Selatnia (88.).
TurAbdin Hürriyet 3:1. Die ersten fünf Minuten verschliefen die Platzherren, die nur durch viel Glück Gegentore verhindern konnten. Wenn wir in dieser Phase in Rückstand geraten wären, hätte das Spiel wohl einen anderen Ausgang genommen, sagte Abdins Betreuer Edib Özcan. Erst der Führungstreffer (5.) brachte Ruhe ins Spiel der Aramäer, die aber wenige Minuten später den Ausgleich hinnehmen mussten. Doch sie hatten nun das Spiel im Griff, ohne dass die Gäste enttäuscht hätten. Der erneute Führungstreffer (35.) war der verdiente Lohn. Die Überlegenheit hielt auch nach der Pause an. Allerdings musste die Mannschaft lange auf den erlösenden Treffer warten. Dieser fiel erst in der Schlussminute, nachdem Hürriyets Spieler Isa die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.
Tore: 1:0 Akcay (5.), 1:1 Osei (7.), 2:1 Kaya (35.), 3:1 Akcay (90.).
