LANDKREIS - Das Daumendrücken half nichts, denn die Leistungsklasse-Fußballer des VfL Wildeshausen II haben auch die Hürde beim HTB unbeschadet überstanden. Der SV Tungeln II ziert nach der 0:8-Klatsche in Colnrade weiter das Ende der Tabelle.
Ahlhorner SV II – SV Baris II 4:2. Eine frühe 2:0-Führung gab den Gastgebern nicht die nötige spielerische Sicherheit zum Nachlegen. Vielmehr schaltete die Ahlhorner Reserve einen Gang zurück. Gute Möglichkeiten zum Erfolg wurden nicht genutzt. Laut Trainer Holger Senß „warteten wir förmlich auf ein Gegentor“, das dann auch kam. Der Schlendrian blieb den nicht überzeugenden Gastgebern treu. Doch hatte dies am Ende gegen den schwachen Gegner keine negativen Auswirkungen.
Tore: 1:0 Otten (3.), 2:0 S. Arkenbout (5.), 2:1 Gökan (67.), 3:1 L. Arkenbout (69.), 3:2 Adil (74.), 4:2 S. Arkenbout (78.).
Harpstedter TB – VfL Wildeshausen II 2:2. „Unter dem Strich war es ein verdientes Remis“, lautete das Fazit von Wildeshausens Übungsleiter Ulli Bohrer. Julian Büttelmann (5.), Norman Seeger (12.) und Kai Schmale (14.) hatten in der Anfangsphase sehr gute Möglichkeiten, ihre Farben in Front zu bringen. Die Harpstedter versteckten sich nicht und wurden meist durch Standards und mit Distanzschüssen gefährlich. Zwei Minuten vor dem Ende drohte den Gästen beim Stand von 2:2 die erste Niederlage. Doch Harpstedts Stefan Radtke scheiterte mit einem Foulelfmeter am Wildeshauser Torwart Benny Müller.
Tore: 1:0 Stuckenschmidt (14.), 1:1 Seeger (18.), 1:2 K. Schmale (57.), 2:2 B. Bohrer (81./ET).
SC Colnrade – SV Tungeln II 8:0. Nur einen Lattenkracher in der 62. Minute konnten die Gäste vermelden. Ansonsten überließ Tungelns Reserve das Spiel den Gastgebern. Die präsentierten sich mannschaftlich geschlossen und schalteten und walteten nach Belieben. Colnrades Spielertrainer Dietrich Kirchhoff schoss vier Tore hintereinander innerhalb von nur 27 Minuten.
Tore: 1:0 Schlieke-Diecks (6.), 2:0 A. Sommerfeld (21.), 3:0 S. Sommerfeld (29.), 4:0 A. Sommerfeld (52.), 5:0/6:0/7:0/8:0 D. Kirchhoff (59./60./71./FE/86.).
FC Huntlosen – GW Kleinenkneten. 4:0. Wer seine wenigen Chancen nicht nutzt, steht am Ende mit leeren Händen da. Diese Erfahrung machten die Grün-Weißen, die durch Herzog und Langfeld ihre beiden besten Chancen schon in der Anfangsphase hatten. Dann übernahmen die Gastgeber die Initiative, die mit dem Führungstreffer belohnt wurde. Mehr war für sie nicht möglich, da GW-Keeper Petter bis dahin stark hielt. Im zweiten Abschnitt sank das Niveau deutlich, wobei der FC noch immer den Tick besser war als die Grün-Weißen. Das war letztlich dafür entscheidend, dass der Sieg deutlich ausfiel.
Tore: 1:0 Novotnik (44.), 2:0 Corssen (64./FE im Nachschuss), 3:0 von Czarnecki (83.), 4:0 Knoop (90.).
FC Hude II – Jahn Delmenhorst II 0:0. Eine schwache Leistung zeigten beide Mannschaften. In der ersten Halbzeit taten die Huder noch etwas mehr für das Spiel. In der zweiten war es aber nur noch ein Spiel „Not gegen Elend“, wie es Jahn-Trainer Felix Kilian formulierte. Eine gelb-rote Karte kassierte lediglich der TV Hude.
Borussia Delmenhorst – TuS Hasbergen 1:5. Leichtes Spiel hatte die kompakt aufspielende Truppe des TuS Hasbergen, da Borussia nur körperlich auf dem Platz anwesend war. Beim Gastgeber haperte es neben dem Zusammenspiel vor allem an der Einstellung. Verantwortliche auf Seiten des Gastgebers sprachen von einem schwarzen Sonntag.
Tore: 0:1 Gawilista (8.), 0:2 But (11.), 0:3 Termin (38.), 0:4/0:5 But (63./75.), 1:5 Urasbayer (90./FE).
TSV Ganderkesee II – SV Hicretspor II 2:1. Auch ohne ihren Trainer Andreas Heldner, von dem sich die Ganderkeseer kürzlich getrennt haben, beherrschten sie das Match über die gesamte Spielzeit. Weshalb der Sieg auch nie in ernsthaft Gefahr war. Dass sie nicht zu null gespielt haben, ist lediglich einem Eigentor von Aras geschuldet. Insgesamt war es ein faires Spiel unter den Augen des souveränen Schiedsrichters Jan Neumann. Lediglich TSV-Spieler Schrank musste nach einem Foul in der 85. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.
Tore: 1:0 Ermandraut (65.), 2:0 Schrank (76.), 2:1 Aras (82./ET).
