LANDKREIS - Die Nachwuchs-Trampolinturnerinnen des VfL Wildeshausen haben auf sich aufmerksam gemacht: Bei den Kreissynchronmeisterschaften in Ganderkesee und beim Nordseepokal in Wildeshausen sicherten sie sich insgesamt drei Meistertitel.
Jördis Knoblauch und Alina Liehs erturnten sich mit vier Punkten vor den Zweitplatzierten den Kreissynchronmeistertitel in Ganderkesee. „Mit diesem Erfolg hatte hier keiner gerechnet “, zeigte sich VfL-Trainer Christoph Hülsmann überrascht. Auch Annemieke Kellmann und Janine Fröhlich schafften den Einzug ins Finale der besten sechs Turnpaarungen. Dabei profitierten sie von kleinen Fehlern der favorisierten Ganderkeseer Paarungen, zu denen auch der Bezirksmeister Fyn Auffahrt gehörte. Im Finale erreichten Kellmann und Fröhlich den dritten Rang. Anna Lies und Ilvi Kellmann, die einen Tag vor der Meisterschaft das erste Mal gemeinsam trainierten, landeten von fünf Paarungen auf dem vierten Platz.
Beim Nordseepokal erreichte Wildeshausen mit 421,3 Punkten das beste Mannschaftsergebnis, gefolgt vom TSV Ganderkesee (399,7 Punkte), der TSG Hatten-Sandkrug (389,6), dem Harpstedter TB (336) und dem TV Deichhorst (316,5). In dem Nachwuchswettkampf auf Kreisebene, an dem nur Turnerinnen teilnehmen dürfen, die noch nicht auf Bezirksebene oder höher geturnt haben, wurde Janine Fröhlich in der zweiten Leistungsklasse P3 (Jahrgänge 1999 bis 2000) mit großem Abstand Kreisnachwuchsmeisterin. Johanna Albers turnte sich auf Platz drei. Aufgrund eines Ausrutschers nach einem Sprung verlor Michelle Warnecke Punkte und landete auf Platz vier.
In der dritten Leistungsklasse P4 (Jahrgänge 1996 bis 1998) landete Veronika Gerbersdorf mit großem Abstand zum Zweitplatzierten auf Rang eins. Bereits in der Kür überzeugte die VfL-Springerin mit ihrem Salto. Knapp an den Medaillenrängen vorbei rutschte Jessica Kröger. Am Ende reichte es für sie zum vierten Platz.
„Mit Janine Fröhlich und Veronika Gerbersdorf haben wir seit einigen Monaten Springerinnen bei uns, von denen wir sicherlich auch in Zukunft noch etwas hören werden“, zeigte sich Hülsmann überzeugt.
